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·17. September 2026

Harte Entscheidungen durch einen fitten Kader – René Wagner: „Am Ende sind wir im Profisport“

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Harte Entscheidungen durch einen fitten Kader – René Wagner: „Am Ende sind wir im Profisport“

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Simon Hense

17 September, 2026

Am Samstagnachmittag bestreitet der FC gegen den Hamburger SV sein letztes Spiel vor der Länderspielpause. Dafür stehen Trainer René Wagner alle Spieler bis auf den Langzeitverletzten Timo Hübers zur Verfügung beim 1. FC Köln: René Wagner hat für Hamburg die Qual der Wahl.

Für das Spiel gegen den HSV muss Trainer René Wagner wie vor einer Woche harte Entscheidungen treffen, wer mit nach Hamburg fährt. Denn bis auf Timo Hübers steht dem Coach der volle Kader zur Verfügung.

FC-Coach René Wagner

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Es war ein ziemlicher Rückschlag für Rav van den Berg. Der Königstransfer von vor einem Jahr stand gegen Werder Bremen nicht im Kader des 1. FC Köln, weil Trainer René Wagner bei einer Viererkette nur drei Innenverteidiger mitnehmen wollte. Für den Niederländer das eindeutige Zeichen, dass er in der Abwehrzentrale nur die vierte Wahl ist. Und auch gegen den HSV könnte es für den 22-Jährigen wieder eng werden, weil sein Coach durch einen fitten Kader erneut harte Entscheidungen treffen muss. „Da wird es immer wieder Situationen geben, wo er auch nicht im Kader sein wird“, deutete Wagner einen möglichen nächsten Rückschlag für den Innenverteidiger an. Der Defensivspieler müsse sich im Training anbieten. „Dann geht es um Trainingsleistungen und um Sachen, die wir jeden Tag beobachten. Und da weiß Rav, an welchen Themen er arbeiten soll“ so sein Trainer. Und weiter: „Am Ende sind wir im Profisport und müssen den bestmöglichen Kader auswählen.“



„Super Situation“

Diese Entscheidung, was der bestmögliche Kader ist, wird für den Coach beim HSV-Spiel erneut eine schwere. Denn bis auf den Langzeitverletzten Timo Hübers steht Wagner wieder der ganze Kader zur Verfügung. Auch Said El Mala, der am Donnerstagmorgen von Jürgen Klopp in den DFB-Kader berufen wurde, ist vollständig fit, nachdem er gegen Bremen noch nur eingewechselt wurde. Dabei freute sich Wagner auch über die Nominierung des Youngsters. „Es hat jetzt doch ein bisschen länger gedauert bis er endlich mal wieder dabei ist und hoffentlich auch dieses Mal mit einem Einsatz belohnt wird“, erklärte der Trainer. „Wir freuen uns natürlich alle, dass wir jetzt einen deutschen Nationalspieler bei uns im Kader haben.“

Ebenfalls wieder eine Option ist Luca Waldschmidt. Der Angreifer war wie van den Berg ebenfalls nicht für das Werder-Spiel nominiert worden, weil er aus einer kurzen Ausfallzeit kam. Ob der Offensivspieler jedoch mit nach Hamburg fährt, ließ Wagner noch offen. Generell zeigte sich der Coach über die vielen Optionen trotz der anstehenden harten Entscheidungen sehr erfreut: „Es ist wichtig, zu erwähnen, dass das für uns eine super Situation ist. Wir hatten letztes Jahre Phasen, in denen viele Spieler verletzt waren. Das haben wir auch letzten Sommer besprochen und Sachen verändert.“ Diese Anpassungen scheinen zu greifen.

Sebulonsen oder Castro-Montes?

Gegen Hamburg könnte außerdem auf der Rechtsverteidiger-Position Sebastian Sebulonsen wieder in die Startelf rutschen. Der Norweger hatte mit seiner Einwechslung am vergangenen Wochenende sein Comeback nach einer wochenlangen Verletzungspause gegeben. Nun ist der Norweger wieder bereit für mehr und könnte Alessio Castro-Montes aus der Startelf verdrängen. „Seb steht voll im Saft, ist eine Option und die werden wir besprechen im Trainerteam“, ließ sich Wagner noch nicht konkreter in die Karten schauen. So könnte es damit jedoch im Vergleich zur Partie gegen Bremen Veränderungen in der Startelf geben.

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