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·19. August 2026

Harte Kaderentscheidungen beim 1. FC Köln: Wen es jetzt treffen könnte

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Harte Kaderentscheidungen beim 1. FC Köln: Wen es jetzt treffen könnte

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Matthias Wilhelm

19 August, 2026

Nach dem Doppeltest gegen den SC Paderborn kündigte Thomas Kessler eine Verkleinerung des Kaders vor dem ersten Pokalspiel in Würzburg an. Zusätzlich sollen in dieser Woche weitere Neuzugänge folgen. Für einige Spieler könnte die Luft am Rhein nun dünn werden. Diese Spieler könnten den Kaderentscheidungen zum Opfer fallen.

Für diese Woche kündigte René Wagner Entscheidungen zur Kader-Verschlankung. Der Trainer wolle zusammen mit den Verantwortlichen und seinem Trainerteam schauen, wer noch aus dem Kader fällt.

Thomas Kessler und René Wagner beim Testspiel des 1. FC Köln

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Nach einer lockeren Einheit am Montag haben die Profis des 1. FC Köln zwei freie Tage, bevor ab Donnerstag die Vorbereitung auf die erste Pokalrunde in Würzburg startet. Laut Thomas Kessler könnte der Kader dann anders aussehen als noch in der vergangenen Woche. „Grundsätzlich glaube ich, dass auf der Zugangsseite in der kommenden Woche etwas passieren wird“, so der Geschäftsführer Sport. Für einige junge Spieler könnte es zurück in die Regionalliga zur U21 gehen und auch gestandene Profis könnten der Verkleinerung zum Opfer fallen und womöglich daraufhin einen Wechsel anstreben.

Leihrückkehrer außen vor

Julian Pauli und Elias Bakatukanda sind beide in diesem Sommer nach Köln zurückgekehrt. Nach Leihstationen in Dresden und Linz wollten sie sich nun beim FC durchsetzen. Derzeit sind beide jedoch außen vor. Zusätzlich hatten beide während der Vorbereitung mit Krankheit bzw. Verletzungen zu kämpfen. Hinter Jahmai Simpson-Pusey, Neuzugang Luka Lochoshvili, Joel Schmied und Rav Van den Berg, sind die beiden Eigengewächse aktuell nur die Innenverteidiger Nummer fünf und sechs im Kölner Profikader. Im Laufe der Saison kehrt außerdem Ex-Kapitän Timo Hübers nach Verletzungspause zurück und könnte Ansprüche auf Spielzeit stellen. Ob eine weitere Leihe eine Option wäre, oder ob die Spieler Verkaufskandidaten sind, wird sich zeigen.

Aussortiert auf außen

Während des Sommers kursierte fast schon eine Liste durch die Medien. Darauf standen die Namen verschiedener Spieler, die der FC bei entsprechendem Angebot bereit wäre abzugeben. Zwei der Namen waren Jan Thielmann und Linton Maina. Beide gehören schon seit Jahren zum Kader und sind absolute Publikumslieblinge. Die Entwicklung, die man sich vor ein paar Jahren von ihnen erhofft hatte, ist jedoch in beiden Fällen zuletzt stagniert. Aktuell stehen neben Thielmann und Maina mit Reigan Heskey und Said El Mala insgesamt vier Spieler für die beiden offensiven Außenpositionen im Aufgebot. Mikey Moore soll in den nächsten Tagen verpflichtet werden und könnte ebenfalls auf dieser Position eingesetzt werden. Eigentlich eine gute Besetzung. Es könnte sein, dass der ein oder andere Spieler seine Chance auf Einsatzzeit schwinden sieht. Solche Situationen hatte Kessler bereits angekündigt: „Wir werden schauen, wie der eine oder andere auf die Entscheidungen in dieser Woche reagieren wird.“ Zudem ist auch ein El Mala-Abgang weiterhin nicht ausgeschlossen.

Spitzenverdiener als Bankwärmer

Ein weiterer Name war Luca Waldschmidt. Der ehemalige Nationalspieler blickt bisher auf eine sehr wechselhafte Zeit in Köln zurück. Trotz vieler wichtiger Tore und entscheidenden Szenen, konnte er auch in vielen Spielen nicht überzeugen und trieb die FC-Fans mitunter schon mal zu Frust. In der aktuellen Vorbereitung schoss er zwar mehr Tore und sammelte Assists als jeder andere und war auch in Paderborn doppelt erfolgreich, aber als gesetzter Stammspieler wirkt er trotzdem nicht. Zuletzt kamen Gerüchte auf, dass Hertha BSC Interesse bekundet haben soll. Wie seine Rolle für die anstehende Spielzeit aussehen wird, ist noch unklar.

Regionalliga statt Bundesliga

René Wagner hat in diesem Sommer einigen Spielern aus der U21 die Chance gegeben, sich bei den Profis zu zeigen. Auch wenn ab Donnerstag der Weg für einige zurück in die Mannschaft von Manuel Hartmann gehen wird, findet Wagner lobende Worte. „Die machen einen guten Job, die trainieren gut, die hauen sich jedes Spiel rein, wo sie dabei waren und haben alle einen guten Eindruck hinterlassen“, so der Trainer. Während Spieler wie Maik Afri Akumu, Nilas Yacobi und Kristiyan Irmiev ab Donnerstag wohl nicht mehr mit den Profis trainieren werden, sollte David Fürst nach der Verletzung von Sebastian Sebulonsen zunächst gesetzt sein, zumindest als Bankspieler. Patrik Kristal und Jonathan Friemel könnten dabei sein, sollten bis Würzburg keine Neuzugänge für ihre Positionen präsentiert worden sein. Welche Spieler am Ende auf dem Trainingsplatz stehen, wird man ab Donnerstag sehen.


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