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·18. August 2026

Harter Arbeiter und „Strafraumräuber“ Thijs Dallinga – Die Marktmöglichkeit, die der FC nutzen musste

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Elias Schnaubelt

18 August, 2026

Mit Thijs Dallinga hat sich dem FC nun eine Marktgelegenheit geboten, die sich als absoluter Transfercoup herausstellen könnte. Denn der 26-Jährige hat in seiner Karriere schon einige Eigenschaften gezeigt, die ihn sehr spannend machen für den 1. FC Köln: Das ist Thijs Dallinga.

Vor einer Woche ploppten die Gerüchte das erste Mal auf, schon kurz darauf verdichteten sich die Anzeichen und nun ist es offiziell. Thijs Dallinga verstärkt den FC. Damit bekommen die Geißböcke einen Stürmer, der sich in seiner Karriere schon einiges erarbeitet hat.

Thijs Dallinga soll beim FC auf der Liste stehen (Foto: Emmanuele Ciancaglini/Getty Images)

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Neben vielen Talenten, die heutzutage bereits in jungen Jahren auf den größten Bühnen des Weltfußballs auftauchen, gibt es auch diejenigen, die sich durch harte Arbeit Schritt für Schritt ihre Sporen verdienen. Thijs Dallinga galt laut niederländischen Medien in seinen ersten Jahren nicht gerade als absoluter Ausnahmekönner, doch der junge Niederländer machte das durch seinen Arbeitseifer wett. Dadurch gelang ihm der Durchbruch in der zweithöchsten niederländischen Spielklasse, bei Excelsior. Dallinga erzielte 36 Tore und legte neun weitere vor, womit er maßgeblich zum Aufstieg in die Eredevise beitrug. Danach ging es für ihn in die Ligue 1 zum FC Toulouse, wo er seinen Torriecher unter Beweis stellen konnte und 37 Tore sowie acht Vorlagen in zwei Spielzeiten verbuchte. Dabei halfen ihm einige Eigenschaften, die sein ehemaliger Jugendtrainer Be de Jonge 2024 im Interview mit „Tutto Bologna Web“ besonders betonte. Dallinga sei sehr lernbegierig sowie bescheiden und bodenständig.

„Strafraumräuber“ Dallinga

Werte, die auf all seinen Stationen angepriesen wurden. Sobald ein Spieler zu einem neuen Club wechselt, liest man oft positive Worte seitens des aufnehmenden Vereins. Viel aussagekräftiger sind jedoch die Worte des abgebenden Vereins. Dallingas Ex-Verein Toulouse spricht in den höchsten Tönen vom Mittelstürmer, lobt insbesondere dessen Engagement und Professionalität. Und auch Riccardo Orsolini, Mitspieler bei Bologna, hob gegenüber „Bologna Sport News“ vor allem den Lern- und Arbeitswillen des Niederländers hervor. Gleichzeitig bezeichnet er ihn als „rapace d’area“, einen „Strafraumräuber“.

Spannenderweise wurde der Angreifer in seiner Zeit bei Toulouse in einem Interview mit dem Medienteam der Ligue 1 nach seiner Vorstellung eines perfekten Stürmers gefragt. Laut Dallinga müsse er sich mit Ball am Fuß wohlfühlen und in der Lage sein, am Spiel seiner Mannschaft teilzunehmen. Des Weiteren sollte er auch in der Lage sein, hinter der gegnerischen Abwehr in die Tiefe zu gelangen. Ständig müsse er die Aufmerksamkeit der Verteidiger beanspruchen. Kurz gesagt: Ein Angreifer, der ein bisschen alles kann. Sein Vorbild sei diesbezüglich Erling Haaland. Auf die Rückfrage, was ihm selbst noch zu diesem Spielertyp fehle, zeigte sich der 26-Jährige selbstkritisch. Er wolle noch besser in der Luft werden, zudem aggressiver in den direkten Duellen.

Kein Erfolg bei Bologna

Diesen Spielertyp, der alles ein bisschen kann, hat man sich in Bologna von ihm erhofft. Im Sommer 2024 hinterließ Joshua Zirkzee dort mit seinem Wechsel zu Manchester United eine klaffende Lücke. Der Landsmann von Dallinga schaltete sich unter Thiago Motta extrem häufig in den Spielaufbau ein, eine große Stärke von ihm. Diese hoffte man mit dem Transfer von Dallinga aufzufangen. Hier zeigt sich jedoch, dass die Bezeichnung als „Strafraumräuber“ durch seinen Teamkollegen Orsolini auch ein Problem mit sich bringt.

Denn es stellte sich nach kurzer Zeit in Bologna heraus, dass der Stürmer den mitspielenden Part des abgewanderten Zirkzee nicht auf einem ähnlichen Niveau ausfüllen konnte. In der anspruchsvollen Spielweise von Thiago Motta sowie später Vincenzo Italiano konnte der Stürmer nicht wie erhofft glänzen. Zudem spielte im Verein ein weiterer vielversprechender Mittelstürmer. Es dauerte nicht lange, bis Konkurrent Santiago Castro den Stammplatz für sich gewinnen konnte. Der junge Argentinier entwickelte sich bemerkenswert gut. So gut, dass in diesem Sommer der teure Wechsel zur AS Roma folgte. Im Gegenzug sicherten sich die Italiener leihweise die Dienste von Rom-Stürmer Artem Dovbyk – folglich ist erneut kein Platz für Dallinga.

Beim FC zurück zur alten Stärke?

Es ist jedoch keine Schande, nicht die Spielmacher-Fähigkeiten eines Joshua Zirkzee zu besitzen. Dagegen verfügt „Strafraumräuber“ Dallinga über die Fähigkeit, Tore mit dem ersten Kontakt zu erzielen. Im Interview mit Ligue 1 äußerte er sich, übersetzt ins Deutsche, so dazu: „Es ist nicht etwas, das ich explizit suche, aber es ist der schnellste Weg, eine Aktion zu beenden. Es lässt den Verteidigern oder dem Torhüter wenig Zeit, um zu antizipieren. Es ist schwieriger für sie.“

Unter dem Strich ergibt sich das Bild eines vielversprechenden Torjägers, der seine Treffsicherheit schon vermehrt unter Beweis gestellt hat. Bei Bologna scheiterte Dallinga an den hohen Anforderungen bezüglich der Einbindung ins Kombinationsspiel und sah sich gleichzeitig mit einem hochveranlagten Konkurrenten konfrontiert. Beim 1. FC Köln hingegen wird wohl nicht zu erwarten sein, dass der Mittelstürmer allzu viele Aufgaben im Aufbau übernehmen muss. Substrahiert man diesen Punkt von den Anforderungen an Dallinga, so könnte sich der Niederländer als potente Option für den Sturm erweisen, zumal Ragnar Ache in der Vergangenheit öfter mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Das Modell einer Leihe mit Kaufoption minimiert außerdem das Risiko des Transfers, was Dallinga zu einer Marktmöglichkeit macht, die der FC kaum ausschlagen kann. Und sollte es Dallinga gelingen, an seine erfolgreichen Saisons anzuschließen, so könnten sich bald viele Vereine fragen: Warum haben wir den eigentlich nicht geholt?

Wo finde ich aktuelle Nachrichten zum 1. FC Köln?

Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.

Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Sechsers und des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Gibt es aktuell realistische Transfergerüchte beim 1. FC Köln?

Vor allem ein Wechsel von Mikey Moore erscheint aktuell sehr wahrscheinlich. Spieler und Verein sollen sich einig sein. Allerdings hält man in Tottenham große Stücke auf den Spieler. Trainer Roberto di Zerbi trifft offenbar die finale Entscheidung. Zudem werden nach wie vor Ellyes Skhiri und Rani Khedira für die Position auf der Sechs genannt. Und auch Marcel Regula könnte eine Option werden,


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