OneFootball
·6. August 2026
In partnership with
Yahoo sportsOneFootball
·6. August 2026
Hat Gianni Infantino Marokko als Co-Gastgeber der Weltmeisterschaft 2030 das Endspiel versprochen, wenn ihm das Land die Unterstützung versichere? Kurz gefragt: Hat der Fifa-Präsident eins der Mitgliedsländer bestochen?
Die entsprechenden Berichte kochten gestern hoch. 'The Times' habe das von einer anonymen Quelle erfahren wollen. Mehrere Quellen aus dem marokkanischen Fußballverband hätten laut 'Talksport' ebenfalls bestätigt, dass solche Gespräche mit Infantino stattgefunden hätten.
Wo das Finale gespielt wird, ist ja eigentlich offen. Madrid durfte sich bislang wohl die besten Chancen ausrechnen - mit dem Santiago Bernabéu.
Infantino selbst hatte gestern wohl eine Krisensitzung einberufen und sich am Abend in einem Brief zu seinen umstrittenen Plänen geäußert. Er gab Fehler zu und entschuldigte sich.
Auf die Anschuldigungen der Bestechung ging er nicht ein, die Fifa reagierte aber am späten Mittwochabend auf die neusten Vorwürfe rund um den ziemlich umstrittenen Präsidenten.
Ein Sprecher des Weltverbands sagte gegenüber 'Sky': "Es ist falsch und irreführend zu behaupten, der FIFA-Präsident habe irgendwelche Zusagen hinsichtlich der Ausrichtung des Endspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2030 gemacht. Eine Entscheidung wird von der FIFA zu gegebener Zeit getroffen werden."
Der Verbandspräsident von Marokko hatte Infantino bereits am 1. August seine Unterstützung zugesagt. Auch wenn er es für richtig halte, den Investorenplan aufzugeben.
📸 Carl Recine - 2026 Getty Images







































