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·31. Januar 2026

"Hat uns nicht gut getan": Sander hadert mit Spielunterbrechung

Artikelbild:"Hat uns nicht gut getan": Sander hadert mit Spielunterbrechung

Nur drei Minuten waren gespielt, als das Spiel zwischen Magdeburg und Hannover für acht Minuten unterbrochen werden musste. Im Anschluss war es für den FCM eine schwierige erste Halbzeit gegen den Aufstiegskandidaten.

"Den Faden verloren"

Zu viel Rauch gab es im Stadion durch die Pyroaktion im Hannoveraner Block. "Wir waren zu Beginn ganz gut drin", erklärte Petrik Sander auf der Pressekonferenz nach der 1:2 Niederlage am Freitagabend. "Wir haben schon ein bisschen den Faden verloren. Die Pause hat uns nicht gut getan", so der Trainer weiter. Im Anschluss war dieser mit der Leistung in der ersten Halbzeit überhaupt nicht einverstanden. "Es war eine schlechte erste Halbzeit", wurde der 65-jährige deutlich.


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Auch für die Entstehung des Gegentreffers in der 38. Minute gab es wenig Verständnis. Auf Nachfrage, ob der Schiedsrichter den nach einer Behandlungspause an der Seitenlinie wartenden Tobias Müller früher hätte reinwinken müssen, kritisierte Sander lieber die eigene Mannschaft. "Das er runter musste, weil er geblutet hatte, war eine normale Entscheidung. Aber wir haben den Ball und spielen einen langen Ball auf den Kleinsten, der dann auch noch das Kopfballduell gewinnt. Behalt den Ball doch einfach in den eigenen Reihen und spiel hinten herum, dann ist der Schiedsrichter gezwungen ihn wieder reinzuschicken", so der Chef-Trainer deutlich".

Das 1:2 als "Knackpunkt"

Mit der zweiten Halbzeit gab sich Sander deutlich zufriedener. Belohnt wurde dies auch durch den Ausgleichstreffer von Baris Atik nach 53 Minuten. Nur drei Minuten lag der Ball aber wieder im Netz der Magdeburger, sodass die Freude nur kurz anhielt. "Der Knackpunkt war nach dem Ausgleich das schnelle 2:1, wo man moralisch gerade etwas im Aufwind war. Da darf man der Musik nicht wieder hinterherlaufen", sagte der Trainer zu der Szene.

Dennoch hatte der erfahrene Coach auch positive Aspekte in dem Spiel gesehen. Gegen einen Aufstiegsanwärter sei man "nah dran" gewesen. Der Chef-Trainer habe "keinen großen Unterschied gesehen" und hätte die Mannschaft für "ein Spiel auf Augenhöhe" gesorgt. Dennoch stehen am Ende nach der Niederlage in Dresden wieder Null Punkte auf der Habenseite. Am Sonntag droht nun das Abrutschen auf Platz 16 oder gar 17. Am kommenden Freitag (18:30 Uhr) wartet nun ein extrem wichtiges Auswärtsspiel in Fürth auf die Magdeburger.

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