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·27. April 2026

"Hatten genügend Möglichkeiten": Magdeburg rutscht ab

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Für den 1. FC Magdeburg war es ein bitterer 30. Spieltag in der zweiten Bundesliga. Nach der 0:1 Niederlage steht der FCM nun auf dem Relegationsplatz.

"Kann man sich auch ganz sparen"

Nach vielen Siegen der Konkurrenz standen die Magdeburger am Sonntagnachmittag beim FCN unter Druck, selber zu punkten. Nach 90 Minuten stand aber eine knappe Niederlage auf der Anzeigetafel. "Wir hatten genügend Möglichkeiten das Tor zu machen", trauerte Petrik Sander auf der Pressekonferenz etwas den vergebenen Chancen im zweiten Abschnitt hinterher. Nach dem Pausenpfiff habe man "viel aggressiver" agiert und so die Gelegenheiten für das 1:1 gehabt.


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In der 74. Minute forderten Baris Atik und weitere Magdeburger Akteure vehement einen Handelfmeter. Adam Markhiev solle den Ball mit dem Arm berührt haben. "Fragt mich bitte nicht Schiedsrichter- oder VAR-Entscheidungen", sagte Sander zunächst, um dann selber weiter auf die Szene einzugehen. "Wenn so schnell eine Überprüfung geht, dann kann man sich das auch ganz sparen", ergänzte der Übungsleiter.

"Mit den Werten könnt ihr mich mal"

Unzufrieden zeigte sich der Chef-Trainer mit dem Auftritt in der ersten Halbzeit. Diese sei "nicht gut" gewesen. Kurz vor dem Pausenpfiff geriet man dann sogar in Rückstand. Offensiv ging sehr wenig beim FCM. Angesprochen auf den geringen xGoals Wert von 0,03 nach einer halben Stunde, reagierte der Trainer etwas genervt. "Mit den Werten könnt ihr mich mal. Für mich haben die überhaupt keine Aussagekraft", so der 65-jährige.

Nun geht es also auf dem Relegationsplatz stehend in die letzten drei Aufgaben. Fürth auf dem direkten Abstiegsplatz steht nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter den Magdeburgern. Bis Platz Zwölf sind es aber auch nur zwei Punkte, ein Herzschlagfinale bahnt sich an. "Jetzt haben wir noch drei weitere Spiele, zwei Heimspiele und Hertha vor der Brust. Dann müssen wir uns die Punkte da holen", blickte Sander voraus. Gegen die Berliner geht es am Sonntag (13:30 Uhr) weiter.

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