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·7. Mai 2026
Hauptsponsor im Fokus: Hertha BSC droht finanzieller Ärger

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Die Saison von Hertha BSC verlief wenig überzeugend. Jetzt droht dem Hauptstadtklub auch noch Ärger mit dem Hauptsponsor, denn der Vertrag enthält nach "kicker"-Informationen keine Bürgschaft für den Fall von finanziellen Problemen. Der "SportBild" zufolge soll auch seit November 2025 kein Geld mehr geflossen sein.
Im Juni 2024 stellte Hertha BSC mit "CheckCars24" einen neuen Haupt- und Trikotsponsor vor. Nun droht Ärger, wie es im Sponsoring-Bereich des Hauptstadtklubs in der jüngeren Vergangenheit mit verschiedenen Partnern schon öfter der Fall war. Einem Bericht der "SportBild" zufolge soll der Klubs seit dem vergangenen November kein Geld mehr von seinem Hauptsponsor erhalten haben. Die Rede ist von einem Gesamtvolumen von zwei Millionen Euro für die laufende Saison, sodass Hertha wohl rund die Hälfte der Summe aktuell fehlt. Ein Umstand, den der "kicker" weiter verfolgt hat.
Dem Fachmagazin zufolge soll der Vertrag zwischen Verein und Unternehmen auch keine Bürgschaft enthalten, wie es normalerweise üblich in Verträgen mit Hauptsponsoren ist. Unverhoffte Ausfälle sollen dadurch abgesichert werden, was allerdings in diesem Fall dann nicht passieren würde. Auf Nachfrage antworteten die Berliner zuletzt: "Hertha BSC steht mit all seinen Partnern und Sponsoren in einem regelmäßigen und konstruktiven Austausch. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns zu konkreten vertraglichen Themen oder internen Abstimmungen grundsätzlich nicht öffentlich äußern."
Die Zweitliga-Lizenz für die kommende Saison hat Hertha BSC bereits erhalten. Allerdings muss der Verein nacharbeiten, um zum Beispiel die Eigenkapitalregel der Deutschen Fußball-Liga (DFL) einzuhalten. Finanz-Geschäftsführer Ralf Huschen betonte auf der Mitgliederversammlung vor zehn Tagen: "Wir waren in der Lage, der DFL eine Lösung zu präsentieren, die aktuell noch geprüft wird." Die Zuversicht war groß, dass der Klub innerhalb von vier Wochen einen positiven Bescheid erhalten wird. Nach "kicker"-Informationen soll Hauptgesellschafter A-CAP mit einer Kapitalmaßnahme Teil der Lösung gewesen sein.
Doch die finanziellen Themen reißen nicht ab. Im Transfersommer muss Hertha einen Überschuss in zweistelliger Millionenhöhe erwirtschaften. Das wird wohl dann der Fall sein, wenn Supertalent Kennet Eichhorn verkauft wird. Aber auch Tjark Ernst, Marton Dardai, Pascal Klemens oder Fabian Reese wurden in den letzten Wochen und Monaten immer wieder mal in der Gerüchteküche erwähnt. Zudem sollen die Kaderkosten deutlich reduziert werden, nachdem Hertha nach der Beinahe-Insolvens in 2023 einen Konsolidierungskurs eingeschlagen hat. Entsprechend käme Ärger mit dem Hauptsponsor zur Unzeit für den Hauptstadtklub, aber selbst ein vorzeitiges Vertragsende mit "CheckCars24" steht im Raum.







































