Havertz erneut in der Startelf: Arsenal beendet Mini-„Krise“ mit 4:0 gegen Leeds | OneFootball

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·31. Januar 2026

Havertz erneut in der Startelf: Arsenal beendet Mini-„Krise“ mit 4:0 gegen Leeds

Artikelbild:Havertz erneut in der Startelf: Arsenal beendet Mini-„Krise“ mit 4:0 gegen Leeds

Arsenal hat auswärts bei Leeds United seine Hausaufgaben souverän erledigt. Beim 4:0 wirkte auch Kai Havertz wieder mit.

Nach drei sieglosen Spielen in der Premier League war Spitzenreiter Arsenal bei Leeds United zum Siegen verdammt, um den Vorsprung auf Manchester City nicht weiter schmelzen zu lassen. Dabei baute Mikel Arteta erneut auf Kai Havertz, der nach seiner Comeback-Gala in der Champions League den Vorzug vor Martin Ödegaard erhielt.


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Kurz vor dem Anpfiff mussten die Gunners umplanen, weil sich Flügelspieler Bukayo Saka beim Aufwärmen verletzte. Noni Madueke rückte für das Eigengewächs in die erste Elf. Daniel Farke vertraute wie gewohnt auf eine kompakte Defensive und schickte sein Team im 3-4-2-1 ins Rennen mit den gelernten Außenverteidigern Gabriel Gudmunsson und Jayden Bogle auf den Schienen. Der zweimalige deutsche Nationalspieler Anton Stach startete im Mittelfeld.

Calvert-Lewin stört Darlow: Madueke erzwingt kurioses Eigentor

Arsenal war von Beginn an auf der Suche nach Spielkontrolle, die erste Chance der Partie gehörte aber den Gastgebern. Ethan Ampadu versuchte es aus der zweiten Reihe und verfehlte das Tor von David Raya nur knapp. Der erste Abschluss der Gäste kam von Martin Zubimendi, doch der Spanier traf den Ball aus 18 Metern nicht richtig.

Die Gunners taten sich zunächst schwer, doch mit der ersten richtigen Gelegenheit übernahm der Spitzenreiter die Führung. Im Nachgang einer Ecke legte sich Madueke auf rechts Ball und Gegner zurecht und flanke punktgenau auf Zubimendi, der Karl Darlow mit einem Kopfball aus kurzer Distanz keine Chance ließ (27.). Arsenal blieb eiskalt und gerade Madueke fand immer mehr Gefallen an der Partie. Der Engländer zog eine Ecke von rechten Seite so scharf aufs Tor, dass Darlow sich den Ball, bedrängt von Mitspieler Dominic Calvert-Lewin ins eigene Tor faustete (38.).

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Foto: Getty Images

Arsenal effektiv: Gyökeres macht den Deckel drauf

Nach der Pause wechselte Farke doppelt, brachte mit Noah Okafor und Sean Longstaff zwei offensivere Optionen. Dadurch ergaben sich jedoch auch mehr Räume für Arsenal, einen davon belief Viktor Gyökeres, doch Joe Rodon konnte dem Schweden in höchster Not noch den Ball vom Fuß grätschen. Beim anschließenden Eckball verpasste Jurrien Timber die Entscheidung nur knapp (50.).

Arsenal überließ Leeds in dieser Phase zum Großteil den Ball und versuchte, über einen Konter zum 3:0 zu finden. Der Plan ging voll auf, in der 69. Minute setzte sich der eingewechselte Gabriel Martinelli auf dem rechten Flügel durch und fand mit seiner Flanke Gyökeres, der sich robust gegen Bogle behauptete und in bester Stürmermanier einnetzte. Wenig später ließ Gabriel Jesus Sekunden nach seiner Einwechslung das vierte Tor liegen. Der Brasilianer sorgte gleich für Schwung und scheiterte kurz nach seinem ersten Abschluss mit einem Kopfball am glänzend reagierenden Darlow.

In der Schlussphase belohnte sich der Joker dann doch noch für seinen engagierten Auftritt. Ödegaard bediente den Angreifer, Jesus verschaffte sich mit einer klugen Körpertäuschung Platz gegen Pascal Struijk und verwandelte aus 14 Metern platziert ins rechte untere Eck (86.). Das 4:0 war der Schlusspunkt, die Gunners bauten durch den Auswärtssieg den Vorsprung an der Tabellenspitze vorerst wieder auf sieben Zähler aus. Arsenal trifft bereits am Dienstag im Carabao Cup auf Chelsea, für Leeds geht es am Freitag in der Premier League gegen Nottingham weiter.

Artikelbild:Havertz erneut in der Startelf: Arsenal beendet Mini-„Krise“ mit 4:0 gegen Leeds

Foto: Getty Images

Spielschema

Leeds: Darlow – Justin (46. Okafor), Rodon, Struijk – Bogle, Ampadu, Gruev (46. Longstaff), Gudmunsson – Stach (81. Gnonto), Aaronson (71. Buonanotte) – Calvert-Lewin (85. Piroe)

Arsenal: Raya – Timber, Saliba, Gabriel, Hincapie (75. Calafiori) – Zubimendi, Rice – Madueke (61. Martinelli), Havertz (61. Ödegaard), Trossard (81. Eze) – Gyökeres (76. Gabriel Jesus)

Tore: o:1 Zubimendi (27.), 0:2 Darlow (38., Eigentor), 0:3 Gyökeres (69.), 0:4 Gabriel Jesus (86.)

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