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·12. Februar 2026

Heidenheim im Check: Tabellenletzter unter Druck

Artikelbild:Heidenheim im Check: Tabellenletzter unter Druck

Am Sonntag, 15. Februar, (15.30 Uhr) ist der 1. FC Heidenheim in der WWK ARENA zu Gast. Die Ostalbstädter reisen als Tabellenletzter an und benötigen im Abstiegskampf dringend Punkte.

Im neuen Jahr konnte Heidenheim bislang lediglich zwei Zähler einfahren. Zuletzt unterlag der FCH vor heimischer Kulisse 0:2 gegen den Hamburger SV. Cheftrainer Frank Schmidt sprach nach der Partie von einem „ausgeglichenen Spiel ohne viel Tempo“ und ärgerte sich vor allem über den Rückstand kurz vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel habe sich seine Mannschaft „komplett neu ausgerichtet und viel Druck gemacht“, doch trotz guter Möglichkeiten sei der Ausgleich nicht gelungen. Die fehlende Effizienz bleibt eines der Hauptprobleme – seit sieben Ligaspielen wartet Heidenheim nun auf einen Sieg.


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Wie schwer sich der FCH im Abstiegskampf tut, zeigte schon die Vorsaison. 2024/25 retteten sich die Heidenheimer erst über die Relegation in der Bundesliga. Nach einem 2:2 im Hinspiel gelang im Rückspiel ein 2:1-Erfolg in Elversberg, der den Klassenerhalt sicherte. Mit diesem Rückenwind startete man zwar in die neue Spielzeit, konnte den Schwung jedoch nicht mitnehmen. Der erste Dreier gelang erst am 5. Spieltag – ausgerechnet gegen den FCA.

Verstärkung in der Winterpause

Auf die angespannte Lage reagierte Heidenheim im Winter mit gezielten Verstärkungen: Hennes Behrens (TSG Hoffenheim), Christian Conteh (Eintracht Braunschweig), Leonidas Stergiou (VfB Stuttgart) und Eren Dinkçi (SC Freiburg) sollen dem Kader neue Impulse verleihen. Besonders Dinkçi gilt als Hoffnungsträger, nachdem er bereits in der Saison 2023/24 mit elf Treffern in 34 Pflichtspielen seine Torgefahr unter Beweis stellte. In vielen anderen Klubs wäre in einer solchen Situation wohl auch der Trainer in den Fokus geraten – doch Frank Schmidt bleibt nach fast 19 Dienstjahren weiterhin unumstritten.

Mit Niklas Dorsch kehrt zudem ein Ex-Augsburger in die WWK ARENA zurück. Zwischen 2021 und 2024 absolvierte er 66 Pflichtspiele für den FCA und kündigte nach der HSV-Niederlage an: „Wir müssen gegen Augsburg maximal unangenehm sein und alles reinhauen.“ Die direkte Bilanz spricht leicht für die Rot-Grün-Weißen: In fünf Duellen siegte der FCA dreimal, zweimal setzte sich Heidenheim durch.

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