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·10. März 2026

Heiße Phase im Europapokal: Die To-dos der fünf Bundesliga-Klubs

Artikelbild:Heiße Phase im Europapokal: Die To-dos der fünf Bundesliga-Klubs

Am Dienstag fällt der Startschuss für die Runde der letzten 16 in den europäischen Wettbewerben. Fünf Bundesliga-Vereine sind noch im Rennen.

In der Königsklasse sind nach dem überraschenden Play-off-Aus von Borussia Dortmund und der schwachen Ligaphase von Eintracht Frankfurt nur noch zwei der vier deutschen Starter dabei, dort halten der FC Bayern und Bayer 04 Leverkusen die Fahne hoch. Auch in der Europa League dürfen mit dem SC Freiburg und dem VfB Stuttgart noch zwei Bundesligisten vom Titel träumen, während Mainz 05 in der Conference League gute Chancen hat, weit zu kommen.


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FC Bayern: Der BVB als warnendes Beispiel

Den Anfang macht am Dienstagabend der FC Bayern, der in Bergamo bei Atalanta antreten muss. Gegen die Italiener sind die Münchener klar in der Favoritenrolle, sollten aber gewarnt sein. Denn in der Zwischenrunde bewies Atalanta gegen den BVB eindrucksvoll, was vor heimischer Kulisse möglich ist. Nach einem 0:2 im Signal Iduna Park drehten die Bergamasken die Partie im Rückspiel noch zu ihren Gunsten und beendeten die Königsklassen-Träume der Borussia.

Für den FCB gilt es daher, den Gegner in keiner Weise auf die leichte Schulter zu nehmen. Das weiß auch Sportvorstand Max Eberl: „Wir wissen genau, was da kommt: eine große Aufgabe. Es ist genau die Hürde, dass es eben nicht ein Big Player ist. Wir sind der Favorit, man sollte den Underdog aber nie unterschätzen.“

Bayer 04 Leverkusen gegen Arsenal in der Außenseiterrolle

Mit Arsenal hat Bayer 04 Leverkusen einen der Top-Favoriten auf den Gewinn des Henkelpotts erwischt und geht als klarer Außenseiter in die Runde der letzten 16. Die Gunners führen die Premier League an und haben in der Ligaphase der Champions League alle acht Spiele für sich entschieden.

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Foto: Getty Images

Dennoch ist das Team von Mikel Arteta nicht unverwundbar. Am Wochenende tat sich die Mannschaft im Pokal bei Drittligist Mansfield schwer, spielerisch hakte es zuletzt öfter mal. Zudem hat man den Zu-Null-Nimbus eingebüßt, in den letzten fünf Ligaspielen blieb der Spitzenreiter nur einmal ohne Gegentor. Schafft es die Werkself, die brandgefährlichen Standards zu unterbinden und die Gäste in Umschaltaktionen zu zwingen, kann die Überraschung gelingen.

SC Freiburg in Genk: Verunsicherung ausnutzen

In der Europa League geht es für den SC Freiburg nach einer starken Ligaphase im Hinspiel nach Genk. Dort will die Mannschaft von Julian Schuster den Grundstein für den Einzug ins Viertelfinale legen. Der Zeitpunkt für das Spiel könnte kaum besser sein. Zwar tut sich der Sport-Club in der Bundesliga  – gerade auf fremdem Geläuf – selbst schwer, hat in der heimischen Liga aber nicht den Druck, der beim KRC Genk derzeit herrscht.

Zwei Spieltage vor dem Ende der regulären Saison steht der KRC nur auf dem achten Rang und droht, die Meisterrunde der besten sechs Teams zu verpassen. Zuletzt setzte es eine bittere 1:2-Pleite gegen Titelverteidiger Union St. Gilloise. Vor Selbstvertrauen dürften die Belgier nicht strotzen und genau darin liegt die größte Chance des SC Freiburg. Setzt der Bundesligist Genk im eigenen Stadion von Beginn an unter Druck, wird man die Gastgeber zu Fehlern zwingen.

VfB Stuttgart muss die Veiga-Flügel-Verbindung kappen

Ein namhaftes Los hat der VfB Stuttgart gezogen. Im Achtelfinale der Europa League treffen die Schwaben auf den FC Porto. Der Champions-League-Sieger von 2004 hat sich als Tabellenfünfter der Ligaphase direkt für die Runde der letzten 16 qualifiziert, der VfB setzte sich in den Play-offs gegen Celtic durch.

Das Duell zwischen dem Bundesligisten und dem portugiesischen Traditionsklub ist eines der spannendsten des Wettbewerbs, ein Favorit lässt sich nicht bestimmen, zumal beide bei ihrer Generalprobe in der Liga jeweils unentschieden spielten. Porto muss derzeit auf Top-Torjäger Samu verzichten, der mit einem Kreuzbandriss lange fehlen wird.

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Foto: Getty Images

Mit dem Brasilianer Pepe und dem 17-jährigen Neuzugang Oskar Pietuszewski verfügen die Portugiesen aber um eine formstarke Flügelzange, die von Spielmacher Gabri Veiga in den letzten Wochen glänzend in Szene gesetzt wurde. Schafft es die VfB-Zentrale um Atakan Karazor und Angelo Stiller, die Verbindung zwischen Veiga und den Außenstürmern zu kappen, berauben sie den starken Gegner um eine seiner schärfsten Waffen.

1. FSV Mainz 05: Fokus auf die eigenen Stärken

In der Conference League reist Mainz 05 nach Tschechien und trifft dort auf Sigma Olmütz. Zwar hat der Abstiegskampf in der Bundesliga Priorität, dennoch wollen die Rheinhessen im dritten europäischen Wettbewerb noch ein paar Runden mitmischen. Der Gegner ist dabei als Tabellenfünfter der tschechischen Liga eine Wundertüte, sammelte zuletzt aber vier Siege in Folge.

Die Nullfünfer tun daher gut daran, sich auf die eigenen Stärken zu fokussieren, die sie nach dem Trainerwechsel von Bo Henriksen zu Urs Fischer auszeichnet. Defensive Stabilität, viel Disziplin gegen den Ball. In der Offensive ist Mainz auch ohne den verletzten Nadiem Amiri gut genug besetzt, um für Torgefahr zu sorgen. Das liegt auch an Paul Nebel, der sich nach langer Formkrise zuletzt im Aufschwung befand. „Nicht nur quatschen, sondern liefern. So wünsche ich mir da“, lobte auch Fischer das Eigengewächs.

Die Spiele der Bundesliga-Vertreter in der Übersicht

Dienstag, 10. März

Atalanta BC – FC Bayern (21 Uhr, Prime Video)

Mittwoch, 11. März

Bayer 04 Leverkusen – Arsenal (18.45 Uhr, DAZN)

Donnerstag, 12. März

VfB Stuttgart – FC Porto (18.45 Uhr, RTL)

KRC Genk – SC Freiburg (21 Uhr, RTL)

Sigma Olmütz – 1. FSV Mainz 05 (21 Uhr, RTL+)

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