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·1. April 2026
Heißer Tanz an der Weser: RBL will in Bremen nachlegen

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·1. April 2026

Zurück in den Bundesliga-Alltag: Am Samstag steht für uns das Gastspiel bei Werder Bremen an. Dort wartet nicht nur das kultige Weserstadion auf uns, sondern auch ein Gegner im Aufwind.
Dafür bringen die Roten Bullen das Momentum nach der Hoffenheim-Gala mit in den hohen Norden, dazu eine Traumbilanz und zwei Jungs, die sich gerade suchen – und finden.
In der Hinrunde gelang den Roten Bullen ein 2:0-Erfolg gegen Bremen – damit stehen nun neun Siege aus den vergangenen zwölf Pflichtspielen gegen einen unserer Lieblingsgegner zu Buche.
In der Bundesliga gingen wir überhaupt erst zweimal in 17 Duellen leer aus – bei elf Siegen und vier Remis. Gegen keine andere Mannschaft in der Liga hat Bremen eine solch hohe Niederlagenquote (65 Prozent).

Mit dem 5:0-Kantersieg gegen Hoffenheim verabschiedeten sich unsere Jungs eindrucksvoll in die Pause – nicht die erste Gala in dieser Saison. Auch Frankfurt (6:0) und Augsburg (6:0) bekamen die RBL-Offensivpower zu spüren.
Drei Siege mit mindestens fünf Toren Differenz? Ein Topwert – nur Bayern liegt mit vier Schützenfesten knapp davor.

Yan Diomande und David Raum sind unsere besten Assistgeber, beide legten acht Tore vor. Fünf seiner sechs Vorlagen in der Bundesliga sammelte unser Kapitän in seinen elf BL-Spielen in diesem Jahr. Nur Dortmunds Julian Ryerson und Bayerns Michael Olise sind 2026 noch besser (jeweils acht Assists).
Ebenfalls am Kochen ist Christoph Baumgartner, der in seinen letzten sieben BL-Partien drei Doppelpacks schnürte – und damit so viele wie in seinen ersten 203 Spielen zusammen.
Nimmt man die fünf Top-Ligen Europas, dann gelangen in diesem Kalenderjahr nur Harry Kane (Bayern München, vier) noch mehr Mehrfachpacks. Dafür ist Baumi mit seinen zwölf Saisontoren der gefährlichste zentrale Mittelfeldspieler – richtig stark!

Auch defensiv stehen wir mit 35 Gegentoren insgesamt stabil – nur Bayern (25) und Dortmund (26) liegen hier vor uns.
Allerdings hat nur der BVB mehr "weiße Westen" vorzuweisen als wir: Die Borussen spielten zwölfmal zu null, wir blieben zehnmal ohne Gegentor. Neunmal hielt dabei Péter Gulácsi seinen Kasten sauber, zuletzt ließ Maarten Vandevoordt gegen Hoffenheim nichts zu.
Dagegen blieb Bremen schon elfmal torlos – Ligahöchstwert zusammen mit St. Pauli und Heidenheim.

Vor allem im eigenen Weserstadion wirkt die Offensive der Werderaner eher wie eine milde Brise und nicht wie ein tosender Orkan. Zu Hause stellt der SVW gemeinsam mit St. Pauli den harmlosesten Angriff der Liga (beide 14 Tore). Bester Knipser ist Jens Stage (sieben Treffer), der nach Gelbsperre zurückkehrt.
Doch Vorsicht: Auch wenn der Tabellenvierzehnte gerade in Heimspielen seine Probleme hat, ist Obacht geboten. Denn die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Thioune, der Anfang Februar auf Horst Steffen folgte, ist mächtig im Aufwind.
Die Werderaner gewannen drei der letzten vier Bundesligaspiele und gehören zu den Top-Teams der vergangenen Wochen. Siege gegen Heidenheim (2:0), bei Union Berlin (4:1) und zuletzt in Wolfsburg (1:0) verschafften etwas Luft im Abstiegskampf.
Übrigens: Unser Cheftrainer Ole Werner, der zum zweiten Mal auf sein Ex-Team trifft, gewann noch keines seiner vier Pflichtspiele gegen Thioune. Höchste Zeit, dass sich das ändert.

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