Hertha BSC kassiert nächsten Korb von Wunschspieler | OneFootball

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·13. Juli 2026

Hertha BSC kassiert nächsten Korb von Wunschspieler

Artikelbild:Hertha BSC kassiert nächsten Korb von Wunschspieler

Hertha BSC ist der einzige deutsche Profiklub, der in diesem Sommer noch immer keinen Neuzugang verpflichtet hat. Und wie es scheint, wird es dabei auch erstmal bleiben, denn die Alte Dame hat nun die nächste Absage auf dem Transfermarkt kassiert.

Eigentlich sollte Deniz Zeitler von der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim nach Berlin wechseln, doch wie die Bild berichtet, hat der 19-Jährige der Hertha abgesagt. Demnach habe das Angebot des Zweitligisten "nicht gepasst". Bitter für den BSC!


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Zeitler war bei der Hertha als Nachfolger von Fabian Reese angedacht, nachdem dieser für rund acht Millionen Euro zum Aufstiegskonkurrenten VfL Wolfsburg gewechselt war. Mit 15 Toren und zwei Vorlagen hatte Zeitler bei der TSG-Reserve eine sehr starke Saison in der 3. Liga hinter sich, weshalb die Berliner ihn gerne in ihren Reihen gesehen hätten.

Leider ist Zeitler auch nicht der erste Spieler, der sich in diesem Sommer gegen Hertha BSC entscheidet. Die Berliner hatten schon bei Noah Darvich und Marcus Mathisen das Nachsehen, dazu schlug Michal Karbownik ein Angebot zur Verlängerung aus. Auch Maurice Krattenmacher, zuletzt vom FC Bayern ausgeliehen, entschied sich gegen einen Verbleib in Berlin.

Leitl fordert Neuzugänge, Görlich beschwichtigt Fans

Chefcoach Stefan Leitl ist von all den Pleiten natürlich nicht begeistert. "Es muss jetzt definitiv etwas passieren", stellte er laut Bild klar. "Der Wunsch ist groß, dass wir bis zum Trainingslager am 17. Juli etwas hinbekommen. Das ist ein kurzer Zeitraum. Mal sehen, was geht. Die Profile sind ganz klar vorgegeben, was wir brauchen. Jetzt liegt es am Verein, zu handeln."

Dem Bericht zufolge sollen noch mindestens ein Linksverteidiger, ein Mittelstürmer und ein Flügelspieler neu dazu gekommen. Zeitler hätte eigentlich der Flügelspieler sein sollen – eigentlich...

"Wir müssen daran glauben, dass die Strategie greift. Wir arbeiten sehr hart an dieser Strategie. Und es macht euch vielleicht an der einen oder anderen Stelle nervös. Das ist vollkommen legitim. Wir haben aber einen klaren Plan, was in den nächsten Tagen, Wochen passieren wird", wollte Hertha-Boss Peter Görlich die eigenen Fans beruhigen. Doof nur, dass die Strategie der Alten Dame in den letzten Jahren so gut wie nie funktioniert hat.

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