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·24. Mai 2026

Hertha BSC unter Druck: Warum der Transfersommer so kompliziert wird!

Artikelbild:Hertha BSC unter Druck: Warum der Transfersommer so kompliziert wird!

Hertha BSC muss auf Verkäufe warten: Kaderplanung bleibt kompliziert

Hertha BSC steht vor einem komplizierten Transfersommer. Der Klub muss dringend Transfererlöse erzielen, bevor neue Spieler kommen können. Doch genau da liegt das Problem: Bislang hat nur Marten Winkler seinen Wechselwunsch hinterlegt. Für Trainer Stefan Leitl wird die Vorbereitung dadurch zur großen Unbekannten.

Herthas Kaderumbau kommt kaum voran

Bei Hertha BSC soll sich in diesem Sommer einiges verändern. Der Kader muss kleiner werden, die Gehaltskosten sollen sinken und gleichzeitig braucht der Verein frisches Geld durch Verkäufe. Doch aktuell steckt der Hauptstadtklub in einer schwierigen Lage.


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Geschäftsführer Dr. Peter Görlich arbeitet bereits seit seinem Amtsantritt im September am Kader für die kommende Zweitliga-Saison. Viel Bewegung gibt es bislang aber nicht. Der Grund ist einfach: Hertha muss erst Spieler verkaufen, bevor neue Profis verpflichtet werden können.

Die Rede ist von Transfererlösen im zweistelligen Millionenbereich. Erst wenn Geld in die Kasse kommt, kann der Verein selbst auf dem Transfermarkt aktiv werden.

Nur Winkler will bisher weg

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Photo by Christof Koepsel/Getty Images

Das Problem für Hertha: Bislang hat nur Marten Winkler seinen Wechselwunsch offiziell beim Verein hinterlegt. Der 23-jährige Flügelspieler könnte den Klub im Sommer verlassen. Bei anderen Spielern ist die Lage noch offen.

Dabei gibt es mehrere Profis, die für andere Vereine interessant sein dürften. Namen wie Fabian Reese, Marton Dardai, Linus Gechter, Michal Karbownik und Kennet Eichhorn werden immer wieder genannt. Doch solange keine konkreten Angebote vorliegen oder Spieler keinen Wechsel forcieren, bleibt Hertha in der Warteschleife.

Görlich weiß, dass der Klub in diesem Sommer sportliche Substanz verlieren könnte. Er stellte klar: „Wir werden Qualität verlieren. Aber es wird keinen Ausverkauf geben.“ Gleichzeitig machte er deutlich, dass Hertha nicht mehr die finanziellen Möglichkeiten hat, jeden Abgang zu verhindern.

Neue Spieler nur per Leihe oder ablösefrei

Auch auf der Zugangsseite ist Hertha eingeschränkt. Große Ablösesummen sind nicht drin. Sportdirektor Benjamin Weber erklärte deshalb klar: „Wir schauen erst mal nur auf Leihmodelle und ablösefreie Spieler.“

Das zeigt, wie eng der Handlungsspielraum ist. Hertha kann nicht frühzeitig mehrere Wunschspieler verpflichten, sondern muss abwarten. Erst müssen Abgänge passieren, dann kann der Verein reagieren. Für die sportliche Planung ist das ein Problem.

Gerade Leihspieler oder ablösefreie Profis kommen häufig erst später im Transferfenster auf den Markt. Viele Vereine sortieren ihre Kader erst nach und nach. Für Hertha bedeutet das: Der endgültige Kader könnte wieder sehr spät stehen.

Schwierige Vorbereitung für Stefan Leitl

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Leitl ist bei Hertha gescheitert – Photo by Christof Koepsel/Getty Images

Für Trainer Stefan Leitl ist diese Situation alles andere als ideal. Die Mannschaft startet am 29. Juni in die Vorbereitung. Zu diesem Zeitpunkt dürfte aber noch lange nicht klar sein, welche Spieler wirklich bleiben und welche Neuzugänge noch dazukommen.

Genau das kann zum Risiko werden. Schon in der vergangenen Saison erwischte Hertha einen schwachen Start und holte aus den ersten vier Spielen nur zwei Punkte. So etwas soll sich nicht wiederholen.

Auch Görlich weiß, wie wichtig ein guter Saisonbeginn ist. Er betonte: „Wir müssen alles dafür tun, dass wir die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass der Saisonstart positiv ist.“

Hertha braucht Tempo auf dem Transfermarkt

Die Transferfalle ist für Hertha damit klar: Der Verein muss verkaufen, um handlungsfähig zu werden. Gleichzeitig darf die Qualität im Kader nicht zu stark sinken. Und je länger sich mögliche Abgänge ziehen, desto schwieriger wird es, passende Ersatzspieler zu finden.

Für Hertha wird der Sommer deshalb zum Balanceakt. Görlich und Weber müssen Geld einnehmen, Gehälter senken und trotzdem einen konkurrenzfähigen Kader für die 2. Bundesliga zusammenstellen.

Noch ist offen, welche Spieler den Verein wirklich verlassen. Klar ist aber schon jetzt: Eine ruhige Vorbereitung wird es für Stefan Leitl kaum geben.

Was meint ihr: Schafft Hertha trotz Transferfalle einen konkurrenzfähigen Kader für die neue Saison?

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📷 Photo by Christof Koepsel/Getty Images

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