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·4. August 2026
Hervé Renard wird neuer Nationaltrainer der Elfenbeinküste

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Hervé Renard kehrt zurück auf den afrikanischen Trainerstuhl, den er bereits einmal mit einem Titelgewinn verlassen hat. Der französische Fußballlehrer wurde vom ivorischen Verband am Dienstag offiziell als neuer Nationalcoach der Elfenbeinküste vorgestellt. Für den 57-Jährigen bedeutet dies eine Rückkehr an eine Wirkungsstätte, an der er bereits Historisches geleistet hat.

Marokkos Trainer Herve Renard beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Marokko und Mali am 1. September 2017 im „Prince Moulay Abdellah“ Stadion in Rabat. / AFP PHOTO / FADEL SENNA
Bereits zwischen 2014 und 2015 stand Renard an der Seitenlinie der Elefanten, wie die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste genannt wird, und führte das Team damals zum Gewinn des Afrika-Cups. Der Verband setzt nun offenbar auf die Erfahrung und die nachweisliche Erfolgsbilanz des Franzosen, um an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Renard gilt als einer der profiliertesten Kenner des afrikanischen Fußballs überhaupt: Neben seiner ersten Ivorer-Station betreute er im Laufe seiner Karriere bereits die Nationalteams von Sambia, Angola und Marokko und sammelte so tiefgreifende Erfahrung mit unterschiedlichen Spielkulturen und Verbandsstrukturen auf dem Kontinent.
Auch international hat sich der Übungsleiter einen Namen gemacht. Bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar saß er auf der Bank von Saudi-Arabien, bevor er im Anschluss die Frauen-Nationalmannschaft Frankreichs übernahm. Zuletzt sorgte er noch während der laufenden WM in den USA, Mexiko und Kanada für Schlagzeilen, als er kurzfristig das Traineramt bei Tunesien antrat.
Renard war bei den Nordafrikanern nach dem ersten Gruppenspiel als Nachfolger des entlassenen Sabri Lamouchi eingesprungen. Die Episode geriet jedoch zu einem kurzen Kapitel: Nach lediglich 18 Tagen im Amt und zwei weiteren Niederlagen erklärte der Franzose bereits wieder seinen Rücktritt. Für einen Trainer mit seinem Renommee war dies ein ungewöhnlich abruptes Ende einer Zusammenarbeit, das ihn nun aber offenbar ohne Verzögerung für ein neues Projekt freigemacht hat.
Bei der Elfenbeinküste, die bei der kommenden Weltmeisterschaft in der Gruppenphase auf die deutsche Nationalmannschaft treffen wird, tritt Renard die Nachfolge von Emerse Faé an. Der 42-jährige Faé hatte die Elefanten 2024 zum Triumph beim Afrika-Cup geführt, ein Erfolg, der ihm in seiner Heimat großes Ansehen einbrachte. Nach dem Ausscheiden im WM-Sechzehntelfinale gegen Norwegen (1:2) entschied sich der Verband jedoch gegen eine Vertragsverlängerung mit dem bisherigen Chefcoach und setzt stattdessen auf die internationale Erfahrung von Renard, um die Mannschaft neu auszurichten.







































