Herzschlagfinale in Kadiköy: Cherif erlöst Fenerbahce in der 90.+5 Minute – Ederson nun gesperrt | OneFootball

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·8. März 2026

Herzschlagfinale in Kadiköy: Cherif erlöst Fenerbahce in der 90.+5 Minute – Ederson nun gesperrt

Artikelbild:Herzschlagfinale in Kadiköy: Cherif erlöst Fenerbahce in der 90.+5 Minute – Ederson nun gesperrt

Fenerbahce hat am 25. Spieltag der Trendyol Süper Lig ein wildes Heimspiel gegen Samsunspor mit 3:2 gewonnen und damit den Druck im Titelrennen hoch gehalten. Die Entscheidung fiel erst in der 90.+5 Minute, als Sidiki Cherif nach einer Ecke zum umjubelten Siegtreffer einschob. Durch den 16. Saisonsieg kletterten die Istanbuler auf 57 Punkte und bleiben damit in Schlagdistanz zur Spitze.

Früher Rückschlag und schnelle Antwort von Fenerbahce

Die Partie begann für die Gastgeber denkbar unglücklich. In der elften Minute brachte Marius Mouandilmadji die Gäste mit dem 1:0 in Führung, nachdem er im Strafraum per Kopf erfolgreich war. Fenerbahce reagierte jedoch sofort und zeigte, dass das Team trotz des frühen Nackenschlags nicht den Faden verlieren wollte.


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Nur vier Minuten später fiel bereits der Ausgleich. In der 15. Minute traf Matteo Guendouzi nach Hereingabe von Anthony Musaba zum 1:1 und stellte das Spiel damit schnell wieder auf Anfang. Fenerbahce übernahm in dieser Phase mehr Kontrolle, doch statt der Führung folgte der nächste Rückschlag. In der 23. Minute schlug erneut Mouandilmadji zu und stellte mit seinem zweiten Treffer auf 2:1.

Samsunspor bleibt gefährlich, Ederson hält Fenerbahce im Spiel

Nach der Pause erhöhte Samsunspor den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Aktionen. Vor allem zwischen der 58. und 66. Minute musste Ederson mehrfach eingreifen und hielt Fenerbahce mit wichtigen Paraden im Spiel. Besonders auffällig war, dass die Gäste ihre Möglichkeiten suchten, das dritte Tor aber nicht nachlegen konnten.

Auch Fenerbahce hatte in dieser Phase seine Momente. Levent Mercan verfehlte in der 70. Minute mit einem harten Abschluss nur knapp das Ziel, wenig später ging auch ein weiterer Versuch aus spitzem Winkel knapp vorbei. Das Spiel blieb offen, hektisch und körperlich intensiv – genau jene Mischung, aus der in Schlussphasen oft späte Wendungen entstehen.

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Asensio gleicht aus, Cherif vollendet das Last-Minute-Drama

Die entscheidende Schlussphase begann in der 89. Minute. Nach einem Zuspiel von Marco Asensio kam Dorgeles Nese auf der linken Seite zum Abschluss und traf zum 2:2. Das Stadion war wieder da, das Momentum kippte endgültig, und Fenerbahce drückte in den letzten Augenblicken auf den späten Sieg.

Dieser Treffer fiel dann tief in der Nachspielzeit. In der 90.+5 Minute segelte eine Ecke von Asensio von der rechten Seite in den Strafraum, wo der Ball am langen Pfosten vor Sidiki Cherif landete. Der Angreifer reagierte am schnellsten und stocherte den Ball zum 3:2 in die Maschen. Für Fenerbahce war es ein Sieg mit maximaler emotionaler Wucht – und einer, der im Titelrennen noch enorme Bedeutung bekommen könnte.

Ederson sieht Gelb und fehlt gegen Fatih Karagümrük

Der dramatische Heimsieg hatte für Fenerbahce allerdings auch eine bittere Nebenwirkung. Ederson, der brasilianische Torhüter der Gastgeber, sah im Spiel eine Gelbe Karte und ist damit für die kommende Partie gesperrt. Der Schlussmann hatte bereits in den Spielen gegen Hesap.com Antalyaspor, Galatasaray und Trabzonspor Verwarnungen kassiert, nun folgt die Sperre für das nächste Ligaspiel gegen Misirli.com.tr Fatih Karagümrük.

Gerade weil Ederson gegen Samsunspor mehrere wichtige Szenen entschärfte, wiegt dieser Ausfall zusätzlich schwer. Sein Beitrag zum Sieg war trotz der drei Gegentore wichtig, weil er in kritischen Momenten die Partie offen hielt und Fenerbahce damit überhaupt erst die Chance auf das späte Comeback ermöglichte.

Ein Sieg, der mehr als nur drei Punkte wert sein kann

Mit dem 3:2 gegen Samsunspor hat Fenerbahce nicht nur ein weiteres Heimspiel gewonnen, sondern auch ein klares Signal im Meisterschaftsrennen gesendet. Solche Siege in letzter Sekunde verändern oft mehr als nur die Tabelle – sie schieben eine Mannschaft emotional an und verstärken das Gefühl, bis zum Schluss an alles glauben zu können.

Für Sidiki Cherif war der Abend mit dem Siegtreffer ein weiteres starkes Kapitel in seiner noch jungen Zeit bei Fenerbahce. Für den Klub selbst zählt vor allem, dass die 57 Punkte auf dem Konto stehen und der Rückstand auf die Spitze überschaubar bleibt. Der Preis dafür ist allerdings spürbar: Beim nächsten Spiel muss Fenerbahce auf Ederson verzichten.

Aufstellungen

Fenerbahce: Ederson – Müldür (61. Demir), Oosterwolde, Mercan – Musaba (61, Yüksek), Kante (75. Fred), Guendouzi, Brown, Asensio (90.+11 Aydin), Aktürkoğlu (75. Nene) – Cherif

Samsunspor: Kocuk – Cift (46. Borevkovic), Satka, van Drongelen, Tomasson – Yüksel (89. Diabate), Makoumbou, Ntcham (84. Kayan), Mendes (46. Tavsan), Holse – Mouandilmadji (79. Ndiaye)

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