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·19. März 2026
Heute Kinostart für diesen Film mit BVB-Helden Möller, Mill und Co.

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Heute kommt ein Film in die Kinos, bei dessen Titel alle, die damals schon Fußball verfolgten, wissen dürften, worum es geht. „Ein Sommer in Italien“ läuft heute an, in dem die deutschen Weltmeister von 1990 noch einmal Revue passieren lassen, wie das damals alles war. Mit dem BVB hat diese Doku insofern zu tun, als etliche Spieler aus dem Weltmeister-Kader beim BVB spielten, 1990 oder zu einem späteren Zeitpunkt.
Der Sommer 1990 war für Deutschland nicht nur deshalb ein besonderer, weil die DFB-Auswahl ihr vielleicht bestes Turnier mit dem Titelgewinn krönte, dem dritten Weltmeistertitel nach 1954 in der Schweiz und 1974 im eigenen Land. Im November 1989 war die Mauer gefallen, die die damals zwei deutschen Staaten voneinander trennte. Noch war Deutschland nicht wiedervereinigt, doch es herrschte allgemeine Euphorie, weil die Millionen DDR-Bürger plötzlich die ihnen Jahrzehnte lang verwehrte Freiheit erlangt hatte – und nicht wenige davon nutzten diese für eine Reise zum Turnier nach Italien.
Dort standen im von „Teamchef“ Franz Beckenbauer, der keinen Trainerschein hatte, nominierten Kader für die WM mit Andreas Möller und dem jüngst verstorbenen Frank Mill zwei aktuelle Spieler von Borussia Dortmund. In Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Karl-Heinz Riedle und ja, auch Thomas Häßler befanden sich zudem vier weitere Profis im deutschen Aufgebot, die zu einem späteren Zeitpunkt noch für Borussia Dortmund aktiv sein würden.
Der Film „Ein Sommer in Italien“ von Regisseurin Vanessa Nöcker erzählt diesen „märchenhaften“, wie Andreas Möller es nennt“, Sommer samt Titelgewinn noch einmal nach. Mit neuen, intimen Einblicken von insgesamt 18 jener Protagonisten aus Spielern und Trainern von 1990.
Im Tagesspiegel nennt Stefan Herrmann genau das die große Stärke des Films: „dass in dem Film ausschließlich Spieler wie Häßler und Mitglieder des Trainerstabs zu Wort kommen; 18 Zeitzeugen, die nicht nur dabei waren, sondern tatsächlich mittendrin.“ Auf diese Weise werde die Geschichte des Turniers zwar nicht neu erzählt, aber um viele interessante Details ergänzt.
Dabei wird der Ablauf chronologisch verfolgt. Vom rauschhaften 4:1 zum Auftakt über Jugoslawien über das legendäre Achtelfinale, das mit 2:1 über Holland gewonnen wurde und in dem Frank Rijkaard Rudi Völler anspuckte, wofür seltsamerweise beide die Rote Karte erhielte, bis zum einseitigen Finale von Rom, in dem der ebenfalls jüngst verstorbene Andreas Brehme gegen Argentinien den Siegtreffer markierte. Und damit diesen 1990er-Kader mit den oben genannten sechs früheren BVB-Spieler zu Weltmeistern machte.









































