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·1. August 2026

Heysel-Hintergrund zu Del Pieros Baresi-Botschaft: 39-mal Danke

Artikelbild:Heysel-Hintergrund zu Del Pieros Baresi-Botschaft: 39-mal Danke

Unter den zahllosen Würdigungen für Franco Baresi nach seinem Tod am Freitag gab es eine, deren Botschaft jeden außerhalb Italiens ratlos machte und jeden innerhalb des Landes tief berührte.

Alessandro Del Piero, Juventus’ eigener großer Kapitän, beendete seinen Abschiedsgruß an die Milan-Legende mit einem Satz, der wie ein privater Code wirkte: „39 Mal danke. Die Juventus-Fans werden es verstehen.“


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Laut der Gazzetta dello Sport riefen Del Pieros Worte eine der eindrucksvollsten Gesten klubübergreifenden Respekts in Erinnerung, die der italienische Fußball je erlebt hat.

„Danke, Franco, für das, was Du uns auf und neben dem Platz mit Deiner legendären Karriere beigebracht hast. Eine Vereinsikone bleibt für immer“, schrieb der frühere Juve-Stürmer, bevor er den Nachsatz hinzufügte, der zwei große Rivalen in ihrer Trauer verbindet.

Die Geschichte reicht zurück bis zum 7. März 1990. Stunden vor einem Europapokal-Viertelfinale zwischen Mechelen und Milan, das in Brüssel im Heysel-Stadion ausgetragen wurde, gingen Baresi und Milans Direktor Paolo Taveggia zum ehemaligen Block Z, jener Tribüne, an der am 29. Mai 1985 39 Anhänger, die meisten von ihnen Juventus-Fans, vor dem Europapokalfinale gegen Liverpool ihr Leben verloren hatten.

Milan hatte eine offizielle Gedenkfeier abhalten wollen, doch die belgischen Behörden verweigerten die Genehmigung.

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MAILAND, ITALIEN – 15. DEZEMBER: Franco Baresi schaut während des Serie-A-Spiels zwischen AC Milan und Genoa im Stadio Giuseppe Meazza am 15. Dezember 2024 in Mailand, Italien, zu. (Foto von Marco Luzzani/Getty Images)

Baresis 39 Rosen im Heysel, die Juventus bewegten

Baresi ging trotzdem.

Still, ohne Zeremonie oder großes Aufheben, legte der Milan-Kapitän einen Strauß aus 39 roten Rosen am Fuß der Tribüne nieder, eine für jedes Opfer. Es war eine Geste, die vollständig aus eigener Initiative entstand: ein Moment der Menschlichkeit vom Kapitän von Juventus’ erbittertstem Rivalen, am Ort der dunkelsten Nacht der Bianconeri.

Die Nachricht erreichte Turin. Beim nächsten Heimspiel im Stadio Comunale antwortete die Juventus-Kurve mit einem Banner, das seitdem im kollektiven Gedächtnis des Vereins weiterlebt: „Baresi, 39 volte grazie“, „Baresi, 39 Mal danke.“

36 Jahre später war es Del Piero, selbst eine Ein-Verein-„Bandiera“ vom gleichen Schlag wie Baresi, der genau auf diese Worte zurückgriff, um Abschied zu nehmen. Damit erinnerte er eine trauernde Fußballnation daran, warum Baresi weit über das Rot und Schwarz von Milan hinaus betrauert wurde: nicht nur als einer der größten Verteidiger, die der Fußball hervorgebracht hat, sondern als ein Mann, dessen Anstand über die Rivalitäten hinausging, die ihn sonst gewöhnlich trennen.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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