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·19. März 2026

Historisch: Freiburg erfüllt sich Viertelfinal-Traum

Artikelbild:Historisch: Freiburg erfüllt sich Viertelfinal-Traum

Freiburg bezwingt KRC Genk im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League mit 5:1 und zieht erstmals in der Vereinsgeschichte ins Europacup-Viertelfinale ein.

Der SC Freiburg hat sich dank einer furiosen Aufholjagd den Traum vom ersten Viertelfinal-Einzug seiner Europacup-Geschichte erfüllt. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster setzte sich im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen den KRC Genk mit 5:1 (2:1) durch und machte damit die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel mehr als wett.


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"Es entsteht immer so ein Gefühl im Laufe der Woche. Man hat es einfach gemerkt bei den Jungs, sie waren voll da", sagte Schuster bei RTL: "Wir sind sehr, sehr glücklich und sehr, sehr stolz auf das Erreichte und dass wir weiter mit all den tollen Fans auf Reisen gehen dürfen."

Matthias Ginter (19.), Igor Matanovic (25.), Vincenzo Grifo (53.), der sich mit seinem 106. Pflichtspieltreffer im Freiburger-Trikot zum alleinigen Rekordtorschützen der Breisgauer aufschwang, Yuito Suzuki (57.) und Maximilian Eggestein (79.) sorgten für ein Offensivfeuerwerk. Zwischenzeitlich hatte Matte Smets (39.) Genk zwar wieder ins Spiel gebracht - doch Freiburg ließ sich das Viertelfinal-Ticket nicht nehmen. Nach dem fünften Sieg im fünften Heimspiel können die Breisgauer ihr Europa-Abenteuer nun im April gegen Celta Vigo in der Runde der Besten Acht fortsetzen.

"Wir haben die Überzeugung, den Rückstand aufzuholen", hatte Schuster vor der Partie betont. Dabei konnte der SCF-Coach wieder auf den im Hinspiel schmerzlich vermissten Antreiber Eggestein setzten, der nach seiner Rotsperre in der Startelf stand.

Nach und nach erhöhte Freiburg den Druck, eine Freistoßflanke von Grifo köpfte Ginter ins Tor. Eine schnelle Antwort der Gäste durch Aaron Bibout verhinderte Noah Atubolu (20.) - auf der anderen Seite schlug stattdessen Freiburg erneut zu: Einen abgefälschten Versuch von Suzuki legte Ginter per Kopf quer zu Matanovic, der aus kurzer Distanz einschob.

Doch die Gastgeber wurden zunehmend passiver, was Genk eiskalt ausnutzte. Freiburg bekam den Ball im eigenen Strafraum nicht richtig geklärt, Konstantinos Karetsas traf zuerst zwar nur Aluminium, brachte den vom Innenpfosten zurückprallenden Ball aber zu Smets, der ihn an Atubolu vorbei über die Linie drückte.

Freiburg ließ sich von dem Dämpfer aber nur kurz aus dem Konzept bringen. Grifo war bei einem ungenauen Rückpass von Smets auf Keeper Tobias Lawal zur Stelle und überholte mit seinem Treffer im vereinsinternen Ranking Nils Petersen, mit dem er sich vorher den Status des Freiburger Rekordtorjägers geteilt hatte. Nach einem Konter stieß Suzuki im Anschluss die Tür zum Viertelfinale weit auf, Eggestein legte nach.

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