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·23. August 2026

Historisch: Maxi Rall für maximalen Erfolg!

Artikelbild:Historisch: Maxi Rall für maximalen Erfolg!

Real Talk: Wir haben uns über die Sommerpause immer wieder gefragt, wie wir die Spiele der VfB-Frauen begleiten sollen.

Begleiten wollen!


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Denn, ganz ehrlich: Ich habe die Frauen-Bundesliga bisher kaum verfolgt. Aber eine Bundesliga ohne und mit VfB-Beteiligung haben exakt so viel gemeinsam wie eine Champions League ohne oder mit VfB-Beteiligung. Und deswegen freuen wir uns massiv auf eine Liga, die wir entdecken dürfen!

Apropos Champions League: Die haben die TSG Hoffenheim Frauen in der letzten Saison bnur knapp verpasst. Am Ende stand Rang Vier zubuche. Ein dicker Brocken also im allerersten Saisonspiel für das Team von Nico Schneck.

Da wir gerade vom Trainer sprechen: Der war sehr bedacht darauf, in der Vorbereitung möglichst viel unter dem Radar laufen zu lassen. Keine Übertragung der Testspiele und die Zuschauer*innen im Trainingslager in Bad Kohlgrub wurden sogar gebeten, keine Video-Aufnahmen der Einheiten aufzunehmen und zu verbreiten.

Aber weshalb so viel Geheimniskrämerei? Vielleicht, weil die Startaufstellung im historisch ersten Bundesligaspiel doch etwas überraschend war: Jana Beuschlein, Fabienne Dongus und vor allem Yuka Hirano nur auf der Bank, die Neuzugänge Luzie Zähringer, Adriana Achcinska und Mira Arouna in der Startelf. Aber klar: Die spielerische Dominanz aus der zweiten Liga lässt sich in der Beletage nicht (immer) fortführen.

Ohne valide sample size lässt sich das Spiel natürlich schwer einordnen, aber wir können anhand der harten Zahlen festhalten: Die TSG Hoffenheim hatte meist den Ball (64 %), die besseren Chancen hatte der VfB (14 zu 12 Torschüsse). Dass Hoffenheim überhaupt in Führung gehen konnte, war dann auch auf einen individuellen Fehler in der Stuttgarter Defensive zurückzuführen.

Aber der VfB hat Qualität. Der VfB hat (unter anderem) Maximiliane Rall.

Sie geht als etablierte Bundesliga- und Nationalmannschaftsspielerin als Kapitänin voran. Daher dürfte es niemanden wundern, dass sie es war, die kurz vor der Pause nach einer Ecke von Dafina Redzepi zum Ausgleich einnickte. Ein historischer Treffer!

In Echtzeit dauerte es knapp 20 Minuten bis zum nächsten historischen Treffer von Maxi Rall, aber im Spielbericht waren es nur zwei Minuten. Denn unsere Nummer 8 traf nicht nur in der 45. Minute zum 1:1, sondern auch in der 46. Minute in der zweiten Hälfte zum 1:2.

Und Hoffenheim? Denen fiel nicht mehr so viel ein. Und wenn doch, dann war Laura Guiliani da, die den Auswärtssieg und den ersten Sieg in der Bundesliga überhaupt mit ihrer Präsenz verhinderte. Überhaupt Guiliani: Auch, wenn sie kaum ernsthaft gefordert wurde, ihre Aura war fast schon physisch greifbar. Und kurz vor Abpfiff rettete sie den Sieg.

Und so gewinnen die VfB-Frauen ihr allererstes Spiel in der Bundesliga verdient(!) gegen die Tabellenvierten der vergangenen Saison. Ob Hoffenheim dort erneut landet, darf man bezweifeln.

Keine Zweifel gibt es hingegen an der Wettbewerbstauglichkeit der VfB-Frauen.

Aber das bedeutet auch: Im ersten Heimspiel gegen den HSV und im Spiel gegen die Club-Frauen, die gegen Wolfsburg nach 2:0 mit 2:8 böse unter die Räder kamen, dürften ein paar Punkte rausspringen. Oder?

Mindestens so schön wie die ersten drei Bundesligapunkte der VfB-Frauen: Der sicht- und vor allem hörbare Support der VfB-Fans. Das steigert die Vorfreude auf das erste Heimspiel auf der Waldau nochmals enorm!

Artikelbild: Steve Dolezych

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