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·27. August 2026

Historisch schlechter Saisonstart: River Plate trennt sich von Eduardo Coudet

Artikelbild:Historisch schlechter Saisonstart: River Plate trennt sich von Eduardo Coudet

Der argentinische Traditionsklub River Plate befindet sich in einer tiefen, sportlichen Krise. Nun muss Cheftrainer Eduardo Coudet seinen Posten räumen.

International im Elfmeterschießen ausgeschieden

Für River Plate geht die Talfahrt weiter. Nach den desaströsen Ergebnissen im nationalen Fußball, enttäuschte die Mannschaft von Eduardo Coudet nun auch im internationalen Geschäft. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag schieden die "Millonarios" in der Copa Sudamericana trotz Überlegenheit gegen den kolumbianischen Vertreter Independiente Santa Fe aus. Nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit verlor River im Elfmeterschießen mit 7:8.


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Die Niederlage besiegelt das Ende der Ära von Coudet. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz gaben der 51-Jährige und die Vereinsführung die Trennung bekannt. Nach knapp einem halben Jahr ist River damit erneut auf Trainersuche. Interimistisch springt nun Vereinslegende bis Saisonende Leo Ponzio ein. Als Spieler stand er 358-mal auf dem Platz und gewann 17 Titel.

Coudet übernahm im März nach dem Ende der zweiten Ära von Erfolgstrainer Marcelo Gallardo und führte die Mannschaft ins Finale der Apertura. Dort musste man sich jedoch mit 2:3 gegen Belgrano geschlagen geben. Nach der WM-Pause fand River nicht in den Tritt und gewann nur eins von neun Spielen. Mit vier Niederlagen und dem Aus in der Copa Argentina legte man den schlechtesten Saisonstart der Klubgeschichte hin. In der Clausura steht man aktuell mit vier Punkten aus sechs Spielen auf Platz 14 von 15 der Zone B.

Als Nachfolger werden bereits mehrere Namen gehandelt. Das Interesse von Ex-River-Stürmer Hernán Crespo am Posten ist öffentlich bekannt, doch der 51-Jährige ist erst seit wenigen Wochen Trainer bei Atlas Guadalajara in Mexiko. Aufgrund einer Klausel könnte er zwar zu River gehen, doch für den argentinischen Klub dürften die sechs Millionen Euro wohl zu hoch sein. Auch Vereinslegende Ramón Díaz, der den Klub in drei verschiedenen Amtszeiten in 295 Partien betreute, ist ein beliebter Name unter den River-Anhängern.

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