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·9. August 2026

Historische Negativserie: Argentinischer Traditionsklub River Plate am Boden

Artikelbild:Historische Negativserie: Argentinischer Traditionsklub River Plate am Boden

Für River Plate könnte es aktuell nicht schlechter laufen. Eine historische Negativserie sucht den Klub heim. Auch die großen Investionen fruchten bisher nicht.

Schlechteste Negativserie aller Zeiten

Erneut ging River Plate als Verlierer vom Platz. Mit einem 0:1 musste sich die Mannschaft von Eduardo Coudet gegen Tigre geschlagen geben und weist in der Clausura eine magere Ausbeute aus. Genauer gesagt, gar keine. Vier Spiele, null Punkte, null Tore. Damit steht River sang und klanglos auf dem letzten Platz der Zone A der Clausura.


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Zusätzlich dazu schied man in der 2. Runde der Copa Argentina gegen Aldosivi aus. Gemeinsam mit dem verlorenen Finale der Apertura vor rund 2,5 Monaten verloren die "Millonarios" nun schon sechs Spiele im nationalen Fußball in Serie. Eine so schlechte Serie gab es in der Klubgeschichte seit der Einführung des Profifußballs noch nie. Mit der vorherigen Niederlage gegen Rosario Central zog die Mannschaft bereits mit der Negativserie von 1911 gleich.

Namhafte Transfers bisher ohne Wirkung

Nach dem verlorenen Apertura-Finale verpflichtete Sportdirektor Pablo Longoria, der zuvor Olympique Marseille als Präsident vorstand, große Namen, um die lange Durststrecke ohne Titel zu beenden. Den letzten Pokal stemmten die "Millonarios" im März 2024, als man sich in der Supercopa 2023 gegen Estudiantes de La Plata durchsetzte.

Mit Spielern wie den beiden Weltmeistern Nicolás Otamendi und Ángel Correa, dem Rohdiamanten Tobias Andrada oder Ex-Bundesliga-Stürmer Rafael Santos Borré soll dem nun ein Ende gesetzt werden. Mit der Negativserie blieben die Verstärkungen aber bisher fruchtlos. Am Samstag brach der Klub mit der Verpflichtung von Thiago Almada für 20 Millionen Euro zudem erneut den Transferrekord. Mit dem Correa-Wechsel (13,2 Mio. Euro) wurde dieser erst kurz zuvor gebrochen. Die Kritik an Longoria und Coudet wird immer lauter, der Almada-Deal könnte der letzte Strohhalm sein für eine Mannschaft, die sportlich aktuell nicht zu unterbieten ist.

Auch die Reaktion der Fans ist eindeutig. Gegen ihre eigenen Spieler stimmten sie einen teils vulgären Fangesang an , der in Argentinien als "jugadores" (dt. "Spieler") bekannt ist und oft bei Unzufriedenheit mit der eigenen Mannschaft gesungen wird. Und sie werden wohl weiter singen, solange es so weitergeht wie bisher.

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