Historischer Anpfiff in Nordamerika: Das größte WM-Turnier aller Zeiten beginnt und die Türkei bricht den jahrzehntelangen Fluch! | OneFootball

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·11. Juni 2026

Historischer Anpfiff in Nordamerika: Das größte WM-Turnier aller Zeiten beginnt und die Türkei bricht den jahrzehntelangen Fluch!

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FIFA Weltmeisterschaft 2026: Alle Fakten zum historischen Turnierstart in den USA, Kanada und Mexiko

Die gigantischste Fußball-Veranstaltung aller Zeiten öffnet offiziell ihre Tore, und die sportliche Welt blickt gebannt auf den nordamerikanischen Kontinent. Am morgigen Tag beginnt die mit immenser Vorfreude erwartete FIFA-Weltmeisterschaft 2026, die in einer geschichtsträchtigen Kooperation von den USA, Mexiko und Kanada ausgerichtet wird. Das monumentale Eröffnungsmatch zwischen Gastgeber Mexiko und Südafrika wird im altehrwürdigen Stadion von Mexiko-Stadt angepfiffen. Das Turnier erstreckt sich über mehrere Wochen voller sportlicher Höhepunkte und findet schließlich am Sonntag, den 19. Juli 2026, seinen krönenden Abschluss, wenn das große Finale im New York New Jersey Stadium über die Bühne geht. Diese Endrunde wird als das größte teilnehmende Turnier in die Historie des Sports eingehen, da erstmals ein zweistelliger Modus mit 12 Gruppen und insgesamt 48 Mannschaften aus verschiedenen Kontinenten zum Einsatz kommt. Jedes Team bestreitet in dieser revolutionären Gruppenphase 3 Spiele, wonach die Mannschaften auf den ersten beiden Plätzen direkt sowie die erfolgreichsten Gruppendritten in die Runde der letzten 32 einziehen.

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Historischer Rückblick von Uruguay bis zum Rekordturnier in Katar

Ein Blick in die Geschichtsbücher verdeutlicht den weiten Weg des Turniers seit seinen Anfängen. Die allererste Weltmeisterschaft wurde im Jahr 1930 in Uruguay ausgetragen, an der damals lediglich 13 Mannschaften teilnahmen. Das Finale bestritten die Gastgeber gemeinsam mit dem Nachbarn Argentinien, wobei sich die Urus mit einem 4:2-Erfolg durchsetzten und sich als erster Weltmeister verewigten. Die jüngste Endrunde im Jahr 2022 in Katar schrieb ebenfalls Geschichte, da sie als erstes Winterturnier ausgetragen wurde. In einem packenden Endspiel im Luseyl-Stadion bezwang Argentinien die Auswahl Frankreichs im Elfmeterschießen mit 4:2. Mit insgesamt 172 erzielten Toren ging die Endrunde in Katar zudem als das trefferreichste Turnier in die bisherige Fußballgeschichte ein.

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Die ewige Dominanz und die Könige der Torschützenliste

Seit dem Gründungsjahr 1930 konnten sich bislang lediglich acht verschiedene Nationen in die Siegerliste eintragen, wobei die Pokale am häufigsten in europäischen Museen landeten. Insgesamt triumphierten 5 Länder aus Europa und 3 Länder aus Südamerika bei den bisherigen Ausgaben. Die unangefochtene Spitzenposition nimmt dabei Brasilien mit 5 gewonnenen Meisterschaftstrophäen ein. Dahinter folgen Italien und Deutschland mit jeweils 4 Titeln, Argentinien mit 3 Triumphen, Uruguay und Frankreich mit je 2 Erfolgen sowie England und Spanien, die diese Freude bislang jeweils einmal erleben durften.

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Foto: IHA

An der Spitze der ewigen Torschützenliste steht unangefochten ein deutscher Angreifer. Miroslav Klose nahm in den Jahren 2002, 2006, 2010 und 2014 an vier Endrunden teil und schaffte es, insgesamt 16 Mal die gegnerischen Netze zu beschimpfen. Ihm folgen der brasilianische Superstar Ronaldo Luis Nazario de Lima mit 15 Treffern, Gerd Müller mit 14 Toren sowie Just Fontaine und Lionel Messi mit jeweils 13 Buden. Während der Argentinier Guillermo Stabile im Jahr 1930 mit 8 Treffern der allererste Torschützenkönig der Geschichte wurde, sicherte sich der Franzose Kylian Mbappe bei der vergangenen WM mit ebenfalls 8 Toren diesen begehrten Titel.

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Extreme Altersrekorde und monumentale Torfestivals

Die Historie des Weltverbandes ist zudem reich an faszinierenden Bestmarken einzelner Akteure und Kollektive. Als ältester Spieler, der jemals bei einer Endrunde auf dem Platz stand, verewigte sich der ägyptische Torhüter Essam El-Hadary, der im Jahr 2018 in Russland im Alter von 45 Jahren und 161 Tagen gegen Saudi-Arabien auflief. Den exakten Gegenpol bildet der Nordire Norman Whiteside, der bei seinem Debüt im zarten Alter von 17 Jahren und 41 Tagen zum jüngsten WM-Spieler aller Zeiten avancierte. Den Rekord für die meisten Teamtore in einem einzigen Turnier hält die legendäre Auswahl aus Ungarn, die im Jahr 1954 in nur 5 Spielen unglaubliche 27 Tore erzielte. Den Einzelrekord in einer Begegnung hält wiederum der Russe Oleg Salenko, dem 1994 in den USA sagenhafte 5 Tore in einem einzigen Spiel gegen Kamerun gelangen.

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Die Kontingente der Kontinente und das historische Comeback der Türkei

Der europäische Kontinent stellt bei diesem Turnier das größte Teilnehmerfeld und entsendet mit der Türkei, England, Frankreich, Deutschland, Spanien, Portugal, den Niederlanden, Belgien, der Schweiz, Kroatien, Österreich, Schottland, Norwegen, Schweden, Tschechien sowie Bosnien und Herzegowina zahlreiche Topfavoriten ins Rennen. Aus Afrika sind durch die Aufstockung starke Nationen wie Marokko, Senegal, die Elfenbeinküste, Ägypten, Tunesien, Algerien, die Kapverden, Südafrika, Ghana und die Demokratische Republik Kongo vertreten. Südamerika entsendet die natürlichen Favoriten Argentinien, Brasilien, Uruguay und Kolumbien sowie Ecuador und Paraguay. Aus Asien nehmen Japan, Südkorea, Iran, Saudi-Arabien, Usbekistan, Irak, Jordanien und Katar teil, während Ozeanien durch Australien und Neuseeland repräsentiert wird. In der Zone Nord- und Mittelamerika sind neben den Gastgebern USA, Kanada und Mexiko auch Panama, Haiti sowie der absolute Neuling Curaçao mit von der Partie. Neben Curaçao feiern auch Usbekistan, Jordanien und die Kapverdischen Inseln ihre historische Premiere auf dieser riesigen Bühne.

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Foto: IHA

Besonders emotional gestaltet sich das Turnier für die Nationen, die eine quälend lange Durststrecke hinter sich lassen mussten. Während Haiti und die Demokratische Republik Kongo nach 52 Jahren zurückkehren, beendet der Irak eine 40-jährige und Österreich, Schottland sowie Norwegen eine 28-jährige Wartezeit. Die Türkei bricht nach exakt 24 Jahren das lange Warten und tritt zum dritten Mal in ihrer Geschichte bei einer Endrunde an. Obwohl die Nationalmannschaft bereits 1950 qualifiziert war, konnte sie damals aufgrund logistischer und finanzieller Unmöglichkeiten nicht teilnehmen. Insgesamt bestritt die Türkei bislang 10 WM-Kämpfe, in denen sie 5 Siege, 1 Unentschieden und 4 Niederlagen bei 16 Punkten verbuchte. Unvergessen bleibt der letzte Auftritt im Jahr 2002, als die Halbmond-Auswahl mit dem sensationellen dritten Platz den größten Erfolg der Verbandsgeschichte feierten.

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Architektonische Superlative in 16 hochmodernen Arenen

Insgesamt werden im Verlauf des Turniers 104 Spiele in 16 Stadien ausgetauscht. Das absolute Prunkstück hinsichtlich der Kapazität bildet das gigantische Dallas Stadium mit 94.000 Zuschauerplätzen, wohingegen das Stadion in Toronto mit 45.000 Plätzen die kleinste Kulisse darstellt. Eine ganz besondere historische Ehre kommt dem Stadion von Mexiko-Stadt zu, das eine Kapazität von 83.000 Menschen besitzt. Diese geschichtsträchtige Arena wird als allererstes Stadion der Welt zum dritten Mal ein WM-Eröffnungsspiel beherbergen, nachdem dort bereits die geschichtsträchtigen Eröffnungen der Turniere 1970 (Mexiko gegen Sowjetunion 0:0) und 1986 (Italien gegen Bulgarien 1:1) stattfanden.

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Die Spielorte und Kapazitäten gliedern sich in den drei Ländern wie folgt auf

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