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·12. April 2026
Höler per Kopf: Freiburg gewinnt in Mainz

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Das dritte Sonntagsspiel des 29. Bundesliga-Spieltags fand in Mainz statt, wo der FSV den SC Freiburg empfing. Die Gäste untermauerten mit dem 1:0-Auswärtssieg ihre Ambitionen im Kampf um die internationalen Plätze.
Im Duell zweier Europapokal-Viertelfinalisten, die ihre Hinspiele am vergangenen Donnerstag jeweils überzeugend gewonnen hatten, setzten die beiden Cheftrainer auf unterschiedliche Herangehensweisen. Während Urs Fischer mit Veratschnig und Becker lediglich zwei Änderungen vornahm, rotierte Julian Schuster gleich auf sechs Positionen.
Beiden Mannschaften war anzumerken, welch außergewöhnliche Abende erst wenige Tage zuvor hinter ihnen lagen. Nach den historischen Viertelfinal-Hinspielsiegen am Donnerstag schien der Fokus nicht vollends auf dem Bundesliga-Alltag zu liegen, auch mit Blick auf die Rückspiele in der kommenden Woche. Über weite Strecken des ersten Durchgangs neutralisierten sich beide Teams, klare Torchancen blieben Mangelware.
Zwar erwischte Freiburg zunächst den etwas besseren Start und verzeichnete durch Irie (2.) und Matanovic (14.) erste Offensivaktionen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit übernahm Mainz jedoch zunehmend die Spielkontrolle. Doch weder da Costa nach 22 Minuten noch Posch mit einem Distanzschuss vier Minuten später konnten die Anzeigetafel zugunsten der Hausherren verändern, sodass es torlos in die Pause ging.

Foto: Getty Images
Nach zähen ersten 45 Minuten gewann die Partie nach dem Seitenwechsel spürbar an Fahrt. Ein Einwurf von Manzambi landete bei Ginter, der per Hacke für Höler ablegte. Der Freiburger köpfte sehenswert über Batz hinweg zur Führung ein.
Nur fünf Minuten später prüfte Becker auf der anderen Seite mit einem Distanzschuss Atubolu, ehe Freiburg nach einem weiteren Einwurf erneut gefährlich wurde. Matanovic setzte seinen Kopfball jedoch über das Gehäuse.
In der 60. Minute rückte FSV-Keeper Batz mit zwei überragenden Paraden in den Mittelpunkt. Einen Fernschuss von Manzambi entschärfte der 35-Jährige ebenso stark wie einen Abschluss des Schweizers eine Minute später aus kurzer Distanz und hielt Mainz damit im Spiel.
Beide Trainer reagierten anschließend auf den weiteren Verlauf der Partie: Fischer brachte unter anderem die genesenen Amiri und Caci, während Schuster mit Beste, Grifo und Treu frische Kräfte für die Außenbahnen einwechselte.
Mainz erhöhte in der Folge zwar den Druck, konnte sich im Strafraum der Gäste jedoch kaum einmal länger festsetzen. Die einzige größere Gelegenheit bot sich in der 79. Minute, als Amiri per Hacke auf Becker ablegte, der Widmer bediente. Der Schweizer scheiterte aus zentraler Position jedoch an Atubolu.
Weitere Offensivakzente blieben den 05ern in der Schlussphase verwehrt. Mainz muss damit den Blick in der Tabelle weiter nach unten richten, während Freiburg mit nun 40 Punkten den Anschluss an Eintracht Frankfurt hält und auf Rang acht verweilt.












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