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·10. Mai 2026
Hoeneß packt über Kroos-Abgang beim FC Bayern aus: "...dann ist er gegangen"

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In seinen insgesamt 205 Pflichtspielen als Profi für den FC Bayern München hat Ex-Mittelfeldstar Toni Kroos sich einen Namen in der internationalen Fußballbranche gemacht. Doch zum absoluten Weltstar wurde der Weltmeister von 2014 erst nach seinem Wechsel zu Real Madrid. Kroos verließ den Rekordmeister im Sommer 2014 und wechselte mit dem WM-Tiel im Gepäck für 25 Millionen Euro zu den Königlichen in die spanische Hauptstadt.
Nun packte der Münchner Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über den Abschied des einstigen Nachwuchskickers und Mittelfeldstars der Bayern aus.
Der FC Bayern München ist nicht dafür bekannt, dass er sich reihenweise Starspieler aus dem Kader wegkaufen lässt. Darauf ist Uli Hoeneß besonders stolz - und wenn dann entscheiden die Münchner, ob und unter welchen Bedingungen ein Leistungsträger geht. So war es unter anderem auch bei Kroos. "Auch da hatten wir das Heft in der Hand“, verriet Hoeneß.
"Ich habe den Toni mal im Gang getroffen und habe ihm gesagt: `Toni, du kannst bei uns zehn Millionen Euro verdienen. Aber wenn du zehn Millionen und einen Euro verdienen willst, dann musst du gehen.‘ Dann ist er gegangen."Uli Hoeneß über den Kroos-Abschied

Toni Kroos und Uli Hoeneß | picture alliance/GettyImages
Der Transfer zu Real Madrid war demnach offenbar die Folge gescheiterter Vertragsverhandlungen mit Toni Kroos, mit dem man sich beim Thema Gehalt nicht einigen konnte. Uli Hoeneß erzählte in dem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung eine kleine Anekdote. "Ich habe den Toni mal im Gang getroffen und habe ihm gesagt: `Toni, du kannst bei uns zehn Millionen Euro verdienen. Aber wenn du zehn Millionen und einen Euro verdienen willst, dann musst du gehen.‘ Dann ist er gegangen“, so der 74-Jährige trocken.
Und Hoeneß hatte noch eine weitere Anekdote über einen namhaften Bayern-Abgang parat. Auch David Alaba wechselte von München nach Madrid, und auch mit dem Österreicher kam der FC Bayern zu keiner Einigung.
"Das ist der einzige Spieler, der bis heute am Heiligen Abend bei uns anruft."Uli Hoeneß über David Alaba

David Alaba | David Ramos - FIFA/GettyImages
"Das ist der einzige Spieler, der bis heute am Heiligen Abend bei uns anruft", so Hoeneß über David Alaba und dessen weiterhin starke Bindung zu seinem Ex-Arbeitgeber. Doch auch beim heute 33-jährigen Österreicher musste Hoeneß hart bleiben: "Auch ihm habe ich gesagt: ‚Das ist unser Angebot, und wenn du das nicht akzeptierst, musst du gehen.‘" Eine klare Linie, der Hoeneß auch bei schwierigen Entscheidungen treu blieb. "Das ist sehr wichtig, dass man auch mal Nein sagt“, so der FC Bayern-Ehrenpräsident.
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