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·14. Juli 2026
Hoffnung für Schalke: Neue Entwicklung im Ndiaye-Poker

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·14. Juli 2026

Bereits früh während seiner Leihe vom RSC Anderlecht zum FC Schalke 04 war klar, dass die Königsblauen alles versuchen würden, um Moussa Ndiaye bei sich zu behalten. Zu stark waren seine Leistungen in der 2. Bundesliga und zu groß war sein Anteil an der starken Rückrunde und der daraus resultierenden Bundesliga-Rückkehr von S04. Ein fester Transfer ist für die Gelsenkirchener allerdings kaum finanzierbar. Nun soll eine Lösung in Sicht sein.
Eigentlich hieß es in den vergangenen Wochen, dass die Belgier den Linksverteidiger ausschließlich verkaufen wollen. Dabei forderten sie dem Vernehmen nach eine Ablösesumme zwischen vier und fünf Millionen Euro. Auch wenn der FC Schalke den Senegalesen gerne fest verpflichtet hätte, ist eine derartige Summe für den Aufsteiger nicht zu stemmen. Deshalb rückte ein Ndiaye-Deal in weite Ferne.Das Vorhaben der Knappen, eine weitere Leihe zu vereinbaren, lehnte der RSC Anderlecht zunächst ab. Doch wie Sky Sport berichtet, dürfen sich die Königsblauen nun doch wieder Hoffnung auf eine Rückkehr des 24-Jährigen machen. Denn der belgische Erstligist soll den Schalkern entgegenkommen und plötzlich für einen weiteren Leih-Deal samt Kaufoption bereit sein.Auch wenn noch nichts fix ist, ist ein Ndiaye-Deal für die S04-Verantwortlichen rund um Sportvorstand Frank Baumann unter diesen Umständen wieder deutlich realistischer und eine ernsthafte Option. Zuletzt wurde mit Robin Gosens intensiv über eine Alternative für die linke Abwehrseite berichtet – fraglich, welche Rolle das in den neusten Entwicklungen gespielt hat.
Anfang des Jahres schloss sich Moussa Ndiaye auf Leihbasis dem FC Schalke 04 an. Von seinem ersten Einsatz am 21. Spieltag an fungierte der Außenverteidiger als eine Stammkraft in der Mannschaft von Miron Muslic und kam in der Folge in 13 von 14 Partien von Beginn an zum Einsatz. Dabei konnte der 24-Jährige zwei Tore vorbereiten.Beim RSC Anderlecht besitzt der Senegalese noch ein bis 2028 gültiges Arbeitspapier. Sein Marktwert wird aktuell auf rund vier Millionen Euro geschätzt. Für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko stand der Linksverteidiger sogar im vorläufigen Aufgebot von Trainer Pape Thiaw, schaffte es dann jedoch nicht in den endgültigen WM-Kader.
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