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·20. Juli 2026

Hohe Aufmerksamkeit bei Reigan Heskey: Spagat zwischen Vorfreude und Erwartungshaltung

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Hohe Aufmerksamkeit bei Reigan Heskey: Spagat zwischen Vorfreude und Erwartungshaltung

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Simon Bartsch

20 Juli, 2026

Mit Reigan Heskey haben die Kölner ihren dritten Neuzugang perfekt gemacht. Mit dem Engländer werden schon jetzt große Hoffnungen wach beim 1. FC Köln: Reigan Heskey zwischen Vorfreude und Erwartung.

Sportlich erinnert der Youngster schon sehr an Said El Mala, doch er hat das Potenzial, dass es auch einen ähnlichen Hype geben könnte. Zumindest ist die Erwartungshaltung eine große.

Reigan Heskey spielt jetzt für den 1. FC Köln (Foto: Kate McShane/Getty Images)

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Einen ersten Vorgeschmack auf seine kommenden Jahre in Köln sammelte Reigan Heskey bereits an seinem ersten offiziellen Arbeitstag. Der 18-Jährige saß am Samstag auf der Tribüne des Südstadions und schrieb zahlreiche Autogramme, während der FC das Testspiel gegen Rheinsüd Köln erwartungsgemäß gewann. Nun wird der Offensivspieler schon aufgrund der Prominenz seines Vaters Trubel und hohes Fan-Aufkommen kennen. Um seine Person wird sich der Hype bislang aber in Grenzen gehalten haben – und wohl auch weiterhin sollen. Die sportlichen Parallelen zu Said El Mala sind nicht von der Hand zu weisen. Und gerade bei dem Kölner Shootingstar war der FC bekanntlich bemüht, den Hype möglichst klein zu halten. Aufgrund der Leistungsexplosion und den namhaften Interessenten war das aber wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Es wäre zu früh, Heskey eine ähnliche Entwicklung, eine ähnliche Premieren-Saison in Köln zu prophezeien und doch ist schon eine gewisse Erwartungshaltung zu spüren.

„Beste Offensivspieler seines Jahrgangs“

Die wird bei den Kölner Verantwortlichen natürlich gebremst. „Jetzt geht es darum, ihn langsam an den Seniorenfußball zu gewöhnen“, sagte René Wagner am Samstag nach dem Testspiel gegen Rheinsüd. Und seine Worte klangen dann doch ähnlich wie die von Thomas Kessler bei der Vorstellung des Spielers. „Jetzt geht es darum, seine außergewöhnlichen Qualitäten erfolgreich in den Profifußball zu übertragen.“ Die Vorsicht ist kein Wunder, Heskey ist 18 Jahre alt, der Youngster hat bei den Junioren von Manchester City eine gute Ausbildung genossen und schon einige Duftmarken gesetzt, bei den Profis sind die Fußabdrücke aber noch nicht sonderlich tief. Sieben Minuten spielte der Offensivspieler im EFL-Cup gegen Huddersfield, ansonsten gab es zwar Kader-Nominierungen unter Pep Guardiola, aber keine weiteren Einsätze. Nun folgt der Sprung in die Bundesliga – eine Einschätzung, wie Heskey in der neuen Umgebung performen wird, ist schwierig.Die Vorfreude auf den Spieler können die FC-Bosse dann aber doch nicht verbergen. „Er hat ein brutales Tempo, ist brutal im Eins-gegen-Eins, hat einen super Abschluss. Er ist ein Spieler, der im letzten Drittel den Unterschied machen kann“, sagt Wagner. „Wir sind brutal froh, dass sich Reigan für uns entschieden hat. Wir waren nicht die einzigen, die ihn gerne da gehabt hätten. Jetzt haben wir ihn. Ich glaube, er ist auf seiner Position europaweit eins der größten Talente.“ Auch Kessler betont, dass der Engländer „international zu den besten Offensivspielern seines Jahrgangs“ zähle. „Reigan bringt mit seiner körperlichen Präsenz, seinem hohen Tempo, seiner Flexibilität in der Offensive und seinem ausgeprägten Torriecher hervorragende Voraussetzungen mit“, so der Geschäftsführer weiter. Die Worte der Kölner Verantwortlichen sorgen also für eine gewisse Vorfreude, wecken aber auch eine gewisse Erwartungshaltung.

Ob sich die Zuschauer am Montag beim ersten Training der zweiten Vorbereitungswoche schon einen Eindruck von dem Youngster machen können, ist offen. Es müssen noch die letzten Dokumente unterschrieben werden, bis der Spieler „trainingsberechtigt“ ist.


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