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·21. Juli 2026
Hrubesch zu Keegan: "Kevin wird unvergessen bleiben"

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·21. Juli 2026

Die Trauer um den einstigen HSV-Star ist groß. Sein früherer Teamkollege Hrubesch würdigt ihn.
Horst Hrubesch hat schwer bestürzt auf die Nachricht des Todes von Kevin Keegan reagiert. "Kevin wird unvergessen bleiben, das steht fest", sagte Hrubesch dem SID: "Er war ein toller Typ, nicht nur als Fußballer sondern auch als Mensch. Deswegen ist es schade, dass er nicht mehr bei uns ist."
Die Familie des zweimaligen Ballon-d'Or-Gewinners hatte am Montag darüber informiert, dass Keegan im Alter von 75 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben war. Am 1. Juni war zuvor bekannt geworden, dass die Krankheit das finale Stadium erreicht habe. Die Nachricht vom Tod des einstigen Stars des Hamburger SV hatte nicht nur bei seinem früheren Mitspieler Hrubesch für ein Innehalten gesorgt.
Im Trainingslager in Österreich dachte die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin gemeinsam mit den anwesenden Fans "nicht mit Stille, sondern mit Applaus" an den "wahren Champion" Keegan. Das gemeinsame Klatschen von Profis und Fans in Tirol vor einer beeindruckenden Bergkulisse gebührte dabei nicht nur dem Briten Keegan, sondern auch Vereinslegende Uwe Seeler.
"Er hat uns den Wertekompass gegeben, dem wir uns verpflichtet fühlen", hieß es über Seeler, der am 21. Juli seinen vierten Todestag hatte. Seeler war beim HSV einst vor der Ära von Hrubesch und Keegan bis 1972 auf Torejagd gegangen.
"Kopfballungeheuer" Hrubesch und "Mighty Mouse" Keegan gehörten zur legendären Mannschaft, die 1979 unter Trainer Branko Zebec die deutsche Meisterschaft für den HSV gewann. Ein Jahr später standen sie zudem im Finale des Europapokals der Landesmeister, das knapp mit 0:1 gegen Nottingham Forest verloren ging.
"Kevin und ich waren eigentlich gute Freunde", sagte Hrubesch nun nach der traurigen Nachricht vom Tod Keegans: "Wir haben über Jahre hinweg immer wieder Kontakt gehabt." Auch als Hrubesch beim Deutschen Fußball-Bund arbeitete und Keegan Englands Nationalmannschaft trainierte, sei die Verbindung eng geblieben.
"Eins wird sicherlich nicht passieren: Wir werden ihn nicht vergessen", sagte Hrubesch noch einmal.





































