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·26. Juli 2026

„HSV 2.0“ soll anders werden: Polzin nennt die größte Baustelle

Artikelbild:„HSV 2.0“ soll anders werden: Polzin nennt die größte Baustelle

Der HSV blickt auf eine erfolgreiche erste Bundesliga-Saison nach dem Wiederaufstieg zurück. Der Klassenerhalt wurde souverän geschafft, über weite Strecken präsentierten sich die Rothosen stabil und schwer zu schlagen.

Trotzdem sieht Cheftrainer Merlin Polzin noch erhebliches Verbesserungspotenzial. Im Gespräch mit HSV.de erklärte der 35-Jährige, dass sein Trainerteam die vergangene Spielzeit detailliert aufgearbeitet habe. Dabei seien klare Erkenntnisse entstanden. „Die kontrollierten Phasen waren bei uns top – gutes Angreifen, gutes Verteidigen“, bilanziert Polzin zunächst. Probleme habe es allerdings in den Momenten dazwischen gegeben. „Wir waren zu langsam im Kopf und konnten aus unterschiedlichen Gründen Intensitäten nicht gehen.“


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Diese Analyse deckt sich auch mit den Zahlen. Mit einer kumulierten Laufdistanz von 3898,6 Kilometern stellte der HSV das laufschwächste Team der gesamten Bundesliga. Auch bei den intensiven Läufen belegten die Hanseaten mit 20.816 Aktionen ligaweit den letzten Platz. Zwar waren diese Werte auch eine Folge der häufig defensiven Grundausrichtung samt einer tief verteidigenden Fünferkette. Gleichzeitig zeigten sie jedoch, dass die Mannschaft nach sieben Jahren im Unterhaus nicht innerhalb eines Sommers vollständig auf die Anforderungen des Bundesliga-Fußballs umgestellt werden konnte.

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Foto: IMAGO

Polzin fordert den „HSV 2.0″

Genau hier setzt Polzin nun an. Die laufende Vorbereitung steht ganz im Zeichen von höherer Intensität und noch mehr Dynamik. Der HSV-Coach berichtet von einer besonders fordernden Einheit im Trainingslager, die sogar „historische“ Ausmaße hatte. „Es war von der Datenauswertung her die intensivste Einheit, die wir seit unserer Übernahme im November 2024 jemals hatten“, verrät Polzin.

Besonders zufrieden zeigte sich der Trainer mit der Reaktion seiner Mannschaft. „Die Jungs sind das voll mitgegangen“, lobt er. Gleichzeitig machte Polzin deutlich, dass diese Belastung künftig zum Alltag gehören werde. „Der HSV 2.0“ solle andere Eigenschaften verkörpern als noch in der vergangenen Saison. „Das ist, was wir von uns selbst verlangen und einfordern. Alles darunter akzeptieren wir nicht“, so der gebürtige Hamburger.

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