Nur die Raute
·31. Mai 2026
HSV: Ausbau des Volksparkstadions soll zeitnah erfolgen!

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·31. Mai 2026

Der HSV plant schon länger, das Volksparkstadion zu erweitern. Nun scheint das Konzept zu stehen.
Aktuell herrscht trotz der Sommerpause noch reichlich Betrieb im Volkspark, finden dort doch mehrere Konzerte statt. Die HSV-Profis sollen zum 06./07. Juli zurückkehren, um die ersten Leistungstests zu absolvieren. Nach Mopo-Informationen will der aktuell sich noch behördliche Genehmigungen einholende Verein dann auch mit dem Arbeiten am Stadion beginnen. Das Fassungsvermögen solle in drei Schritten von 57.000 auf 60.000 Plätze gesteigert werden.
Zunächst werde eine Erweiterung um 1.000 Plätze erfolgen. Dies wird über die breit gehaltenen Stadion-Abgänge geschehen. Denn sie es ermöglichen es die Sitzreihen zwischen den Blöcken für weitere Plätze zu nutzen. Ziel sei die Fertigstellung bis zum Saisonstart Ende August. Der zweiten Schritt sehe vor, die Sitplätze in der letzter Reihe des B-Rangs aufzustocken, was im Laufe der kommenden Spielzeit vollzogen werden soll.

Foto: Getty Images
Der meiste Aufwand werde aber für den finalen Teil eingeplant. Der A-Rang solle nämlich durch bauliche Veränderungen näher an das Spielfeld heranrücken, womit sich die Kapazität auf 60.000 Plätze erhöht. Aller Voraussicht nach werde die Maßnahme über das Saisonende hinaus andauern. Trotz der ständigen Bauarbeiten wird der HSV seine Heimspiele stets problemlos durchführen können. Daher sei es auch möglich, dass bereits die erste Partie der Bundesliga-Spielzeit 2026/27 im Volksparkstadion steigt – und zwar möglichst vor 58.000 Fans.
In der Vorsaison waren sämtliche 18 Heimspiele ausverkauft. Der jüngst sein 150.000 Mitglied begrüßende HSV erreichte mit einem Zuschauerschnitt von über 56.900 den bislang höchsten Wert seiner Geschichte, der aufgrund des Stadionausbaus höchstwahrscheinlich schon bald übertroffen wird. Die Finanzierung erfolgt durch den Supporters Trust, bei dem der HSV sich durch den Verkauf von Genossenschaftsanteilen Einnahmen von rund 17 Millionen Euro erhofft.
Foto: Getty Images
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