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·3. Juni 2026

HSV hat neuen Stürmer im Fokus – So ist der Plan bei Poulsen

Artikelbild:HSV hat neuen Stürmer im Fokus – So ist der Plan bei Poulsen

Der Abgang von Ransford Königsdörffer hat eine Lücke in den Sturm des Hamburger SV gerissen. Rein theoretisch stehen mit Robert Glatzel und Yussuf Poulsen zwar noch zwei ehrgeizige Angreifer im Kader, doch ist auch ihre Zukunft bei den Rothosen noch offen.

Deshalb ist schon jetzt sicher: Der HSV wird sich mit mindestens einem, vermutlich eher zwei neuen Torjägern verstärken müssen. Zumal sich auch Damion Downs nach seiner Leihe wieder aus dem Volkspark verabschiedet hat. Einen Kandidaten scheinen die Verantwortlichen laut dem Hamburger Abendblatt auch schon ausgemacht zu haben. Dabei handelt es sich um Elmin Rastoder.


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Der 24-Jährige ist neunfacher Nationalspieler von Nordmazedonien und steht beim FC Thun unter Vertrag, mit dem er als Aufsteiger auch direkt zum neuen Schweizer Meister wurde. 15 Tore sowie sechs direkte Assists hat Rastoder zu dieser Erfolgsgeschichte beitragen können.

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Rastoder könnte bald für den HSV auflaufen | Thomas Flinkow/GettyImages

Rastoder passt ins gesuchte Stürmer-Profil

Ein großer Vorteil: Rastoder scheint einen Großteil der Voraussetzungen mitzubringen, die der HSV für die neue Sturm-Verstärkung aufgestellt hat. Neben der Torgefahr war er beim FC Thun beispielsweise auch an der Defensivarbeit beteiligt – worauf auch Merlin Polzin bestehen würde. Grundsätzlich möchte sich der Bundesligist mit einem Angreifer verstärken, der eine gute Geschwindigkeit mitbringt, gerne in die Tiefe geht und somit nicht nur ein reiner Abschlussspieler ist, sondern eher die Kategorie 'mitspielender Angreifer'. Auf das zweite Profil, das schon eher dem klassischen 'Poacher' entspricht, müsste dann ein anderer Kandidat passen.

Dem Hamburger Abendblatt zufolge ist Rastoder aber wenig überraschend nicht nur dem HSV aufgefallen. Viel eher sondiere sein Management zurzeit den Markt, dazu werden Gespräche mit mehreren Vereinen geführt. Die Bundesliga soll für ihn aber ein attraktives Ziel darstellen, was zu einem Vorteil werden könnte.Grundsätzlich gilt aber: Rastoder würde durch seinen noch über ein weiteres Jahr gültigen Vertrag eine entsprechende Ablösesumme kosten. Die Höhe ist soweit noch nicht bekannt. Das dürfte sich ändern, sobald die Hamburger konkreter in das Werben um ihn einsteigen.

Poulsen soll in Hamburg bleiben

Während sich der Erstligist mit potenziellen Neuzugängen beschäftigt, muss aber auch die Frage geklärt werden, wie mit Poulsen geplant werden soll. In der nun abgeschlossenen Saison kam der 31-jährige Däne auf lediglich 16 Einsätze, von denen er auch nur einen einzigen aus der Startelf heraus absolvierte. Daran waren vorrangig auch die verletzungsbedingten Zwangspausen beteiligt.

Laut der Sport Bild ist es soweit angedacht, dass Poulsen seinen Vertrag, der noch für die kommende Saison gültig ist, auch erfüllt. Ein vorzeitiger Abgang ist demnach zurzeit kein Thema.

So wird ihm noch immer zugetraut, eine wichtige Rolle für die Mannschaft spielen zu können. Dabei soll er zwar nicht als Stammspieler eingeplant sein, doch auch innerhalb des Teams habe er als Anführer eine bereits bedeutsame Position eingenommen. Die Verletzungshistorie sorgt für einen eher zurückhaltenden Planungsansatz mit Poulsen. Dennoch sind die Verantwortlichen davon überzeugt, dass er – insofern fit – auch auf dem Platz noch einen großen Einfluss ausüben kann.

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