Nur die Raute
·17. Juli 2026
HSV holt deutschen U19-Meister: Berater glaubt an Profikarriere

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·17. Juli 2026

Mit Martin Adeline verpflichtete der HSV in dieser Woche einen hochspannenden Spielmacher. Doch auch die U21 konnte einen talentierten Kreativkopf für sich gewinnen.
Alessandro Puzzo kommt aus der U19 des 1. FC Köln und soll in der kommenden Regionalliga-Saison eine wichtige Rolle im Team von Trainer Lukas Anderer übernehmen. Der 18-Jährige bringt Erfahrung auf höchstem Junioren-Niveau mit in den Volkspark: In der vergangenen Saison erreichte der offensive Mittelfeldspieler mit Köln das Finale um die deutsche U19-Meisterschaft, musste sich dort allerdings der TSG Hoffenheim mit 0:2 geschlagen geben. Auch in den K.o.-Runden hatte der HSV-Nachwuchs bereits Bekanntschaft mit dem Talent gemacht: Im Viertelfinale setzte sich Köln gegen die Jung-Rothosen durch.
Aber nicht nur im direkten Duell dürfte der Teenager die Verantwortlichen von sich überzeugt haben. Seine Zahlen legen nahe, warum sich der HSV für eine Verpflichtung entschied. In der vergangenen Spielzeit sammelte Puzzo insgesamt fünf Tore und neun Vorlagen. Zwei Treffer und zwei Assists kamen in der UEFA Youth League hinzu, im DFB-Pokal der Junioren verbuchte der Offensivmann zudem zwei Tore und drei Vorlagen.

Foto: IMAGO
Verantwortlich für den Transfer war dem Hamburger Abendblatt zufolge Nachwuchschefscout Benjamin Scherner. Sportdirektor Claus Costa war hingegen nicht direkt beteiligt. Puzzo dürfte zunächst also für die U21 und nicht für den Profikader vorgesehen sein. In der nahezu komplett umgebauten Regionalliga-Mannschaft, die in diesem Sommer bislang 13 Spieler verabschiedete, soll der Youngster eine Schlüsselrolle übernehmen und zu einem der Gesichter des neuen Teams werden.
Sein Berater Jan Dreyer traut ihn diesem Schritt in jedem Fall zu. „Alessandro bringt ein spannendes Profil mit. Er kann offensiv auf mehreren Positionen spielen. Er braucht jetzt viele Spiele im Herrenfußball“, erklärte er gegenüber dem Abendblatt. Langfristig sieht Dreyer seinen Schützling sogar für höhere Aufgaben bestimmt: „Er hat das Potenzial, in den nächsten Jahren den Sprung zu den Profis zu schaffen.“







































