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·11. September 2026

HSV muss in Leipzig auf Abwehrchef verzichten!

Artikelbild:HSV muss in Leipzig auf Abwehrchef verzichten!

Sebastiaan Bornauw fehlte in den letzten Tagen im Mannschaftstraining und wird dem HSV auch am Wochenende nicht zur Verfügung stehen.

Nach Bild-Informationen verpasst der aus Leeds ausgeliehene Belgier aufgrund von muskulären Problemen das Auswärtsspiel bei RB Leipzig. Trainer Merlin Polzin muss daher seine ohnehin noch nicht gefestigte Defensive umbauen. An die Stelle von Bornauw, der bei der Klatsche gegen Mainz (0:5) überfordert wirkte, dürfte Jordan Torunarigha rücken. Dieser übernahm die Rolle des zentralen Abwehrmannes bereits mehrfach in der abgelaufenen Spielzeit.


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Aktuell befindet er sich jedoch ebenfalls in einer schwachen Verfassung, kehrte zuletzt nach der Halbzeitpause nicht mehr auf das Spielfeld zurück. „Es war eine sportliche Entscheidung“, so Polzin anschließend rechtdeutlich. In Leipzig – nicht allzu weit von seiner Geburtsstadt Chemnitz liegend – wird der für seine körperliche Robustheit geschätzte Torunarigha dennoch das Kommando in der Dreierkette haben.

Artikelbild:HSV muss in Leipzig auf Abwehrchef verzichten!

Foto: IMAGO

HSV: Nandja vor Startelf-Debüt

An seiner Seite werden aller Voraussicht nach Nicolás Capaldo und Shafiq Nandja auflaufen. Letztgenannter – bislang lediglich drei Bundesliga-Einsätze vorweisend – steht vor seinem Startelf-Debüt, das er sich seit Vorbereitungsbeginn redlich verdiente. Das Hamburger Eigengewächs legte für sein junges Alter von 19 erstaunlich reife Testspiel-Auftritte hin und zählte auch gegen Mainz zu den wenigen positiveren Erscheinungen.

Darüber hinaus gibt es mit dem halbrechts wie halblinks einsetzbaren Warmed Omari, der in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einstieg, und Youngster Jason Bissi-Mouelle zwei Alternativen, die einspringen könnten, falls wieder frühzeitig Handlungsbedarf bestehen sollte. Notfalls bestünde zudem die Möglichkeit, den gelernten Außenverteidiger und zunehmend seinen Trainingsrückstand aufholenden Miro Muheim in die Dreierkette rücken zu lassen.

Foto: IMAGO

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