Nur die Raute
·22. März 2026
HSV nach Elfer-Chaos bedient: „Müssen cleverer agieren“

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·22. März 2026

Der Frust des HSV war nach dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund immens. Die Rothosen verpassten die große Chance auf den endgültigen Befreiungsschlag im Tabellenkeller.
Dabei führte der HSV 72 Minuten lang einigermaßen souverän mit 2:0, ehe die Partie durch eine Reihe folgenschwerer Fehler komplett kippte. Am Ende stand eine bittere 2:3-Niederlage. Mit ihr setzte die Erkenntnis ein, dass man sich vor allem selbst geschlagen hatte.
Im Mittelpunkt der Aufarbeitung steht ein außergewöhnliches Elfmeter-Chaos. Die Hamburger verursachten insgesamt satte drei Strafstöße. „Zu viel“, brachte es Mittelfeldspieler Nicolai Remberg auf den Punkt. Auch Trainer Merlin Polzin fand klare Worte: „Mit drei verschuldeten Elfmetern ist es schwer, in der Bundesliga zu bestehen, insbesondere bei einer Topmannschaft wie Borussia Dortmund.“

Foto: IMAGO
Besonders ärgerlich aus HSV-Sicht: Keine der Szenen entstand aus akuter Torgefahr. Stattdessen waren es ungestüme Aktionen, die den Gegner zurück ins Spiel brachten. Remberg forderte daher mehr Abgeklärtheit: „An die Hand kann der Ball immer mal springen, aber wir müssen cleverer agieren.“
Polzin kündigte an, genau hier anzusetzen. „Trotzdem müssen wir aus diesen Situationen lernen“, betonte der Coach und verwies darauf, dass sich die Mannschaft in vielen Bereichen bereits stabilisiert habe. „Jetzt sind es die kleinen Details, an denen wir weiter arbeiten müssen.“ Gemeint ist vor allem das Verhalten im eigenen Strafraum, das trotz einer insgesamt überaus stabilen Defensive immer wieder für Punktverluste sorgte.
Neun verursachte Elfmeter in dieser Saison sprechen eine deutliche Sprache. Nur der VfL Wolfsburg (elf) agierte im eigenen Sechzehner noch ungestümer. „Das ist zu viel, um erfolgreich zu sein“, stellte Polzin klar. Unterstützung bekam die Mannschaft von Sportdirektor Claus Costa, der trotz der Fehler betonte: „Natürlich haben wir uns nicht clever angestellt.“ Trotzdem wolle er „über keinen der Jungs etwas kommen lassen.“









































