Nur die Raute
·26. April 2026
HSV-Noten gegen Hoffenheim: Abwehr aktuell nur mangelhaft!

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·26. April 2026

Der HSV hat die Vorlagen der Konkurrenz ungenutzt gelassen und mit 1:2 gegen die TSG Hoffenheim verloren. Es war die dritte Niederlage in Serie.
Die positive Nachricht: Im vergleich zu den desolaten Auftritten in Stuttgart (0:4) und Bremen (1:3) präsentierte sich die Mannschaft verbessert. Die schlechte Nachricht: Auch gegen Hoffenheim zeigten nur wenige Profis eine wirklich überzeugende Vorstellung. Insbesondere die Defensivspieler leisteten sich teils haarsträubende Aussetzer und werden dementsprechend benotet.
Daniel Heuer Fernandes: Bei beiden Gegentoren völlig chancenlos. Überragende Parade gegen Ozan Kabak (35.) und auch darüber hinaus immer da, wenn er gefordert wurde. Note: 2-
Bakery Jatta (bis 74.): Extrem bemüht und technisch unsauber zugleich. Besaß DIE Mega-Chance (74.) auf den 2:2 Ausgleich. Note: 4-
Nicolas Capaldo: Machte nicht sein bestes HSV-Spiel und gehörte dennoch zu den stabileren Akteuren – insbesondere im Defensivverbund. Note: 3-
Jordan Torunarigha: Enorme persönliche Leistungssteigerung im Vergleich zu Stuttgart und Bremen. Machte sein bestes Spiel, seitdem er in die Mitte der Dreierkette gerückt ist. Note: 3
Warmed Omari: Seine Formschwäche hat auch weiterhin Bestand. Verlor Asllani vor dem 0:1 entscheidend aus den Augen und wirkt auch darüber hinaus nicht mehr wie der Ruhepol des Saisonstarts. Note: 5
William Mikelbrencis (bis 74.): Auf der ungewohnten linken Defensivseite an beiden Gegentreffern entscheidend beteiligt. Auch offensiv immer wieder mit technischen Unzulänglichkeiten. Note: 5
Nicolai Remberg: Ein Uhrwerk an Verlässlichkeit und Einsatzwillen. Stößt wegen fehlender Übersicht im Ballbesitz jedoch an seine Grenzen. Note: 3-

Foto: Getty Images
Fabio Vieira: Besaß gelegentlich gute Lösungen auf engem Raum und erzielte mit präzisen Pässen teils großen Raumgewinn. Leidet erkennbar darunter, dass seine Mitspieler nicht sein technisches Niveau haben. Und trotzdem war auch der Portugiese schon stärker. Note: 3-
Albert Grønbaek: Spielte eine ordentliche erste Halbzeit und präsentierte sich überraschend zweikampfstark. Findet im letzten Drittel allerdings zu selten die richtigen Lösungen. Note: 3-
Ransford Königsdörffer: Klarer Aktivposten der Anfangsphase, aber nicht immer mit der richtigen Entscheidungsfindung. Auch sein erster Kontakt bereitete ihm wiederholt Probleme. Note: 4
Robert Glatzel (bis 64.): Physisch nicht annähernd so dominant wie noch im Nordderby. Nutzte jedoch einen fetten Fehler der TSG-Defensive, holte den Elfmeter heraus und verwandelte zum 1:1. Seine frühe Auswechslung überraschte. Note: 3-
Otto Stange (ab 64.): War extrem engagiert und sichtlich um die Motivation des Publikums bemüht. Noch aber ohne die ganz große Einflussnahme auf ein Bundesliga-Spiel. Note: 3-
Sambi Lokonga (ab 74): Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause. Wird im Saisonendspurt extrem wichtig. Note: Ohne Bewertung
Giorgi Gocholeishvili (ab 74): Konnte sich in knapp 20 Minuten nicht mehr entscheidend in die Partie einbringen. Note: Ohne Bewertung
Rayan Philippe (ab 87.): Sein Kopfball in der 94. Minute steht sinnbildlich für die letzten Wochen. Note: Ohne Bewertung
Damion Downs (ab 87.): Aktuell reicht es maximal für Kurzeinsätze. Vermutlich auf Abschiedstournee. Note: Ohne Bewertung
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