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·10. Juli 2026

HSV-Sechser mit Härte-Ansage an die Konkurrenz: „Wird sehr ungemütlich“

Artikelbild:HSV-Sechser mit Härte-Ansage an die Konkurrenz: „Wird sehr ungemütlich“

Kofi Amoako ist erst seit wenigen Tagen HSV-Spieler. Trotzdem hat er bereits eine klare Vorstellung davon, wie er sich auf dem Platz einbringen möchte.

Der 21-Jährige, der für rund 1,8 Millionen Euro von Dynamo Dresden verpflichtet wurde, definiert sich nicht über Tore oder spektakuläre Offensivaktionen. Seine Stärken liegen woanders: Amoako ist zweikampfstark, gut in der Balleroberung und kann ein enormes Laufpensum abspulen.


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„Ich mache die Drecksarbeit für die Abwehr und die Drecksarbeit für die Offensive. Klar mache ich das gerne. Sonst wäre ich nicht hier“, erklärte der Neuzugang in einer Medienrunde im dänischen Helsingør. Früher habe er zwar gerne Tore erzielt, inzwischen sehe er seine Rolle aber anders. „Dann lieber die Bälle klauen und das Spiel für die anderen Jungs einfacher machen. So bin ich Profi geworden.“

Das Gleiche könnte man auch über seinen neuen Teamkollegen Nicolai Remberg sagen. Der 1,88 Meter große Stammsechser war in der vergangenen Bundesliga-Saison der Gelbe-Karten-König der Liga und steht wie kaum ein anderer für kompromisslose Zweikampfführung. Amoako selbst misst 1,86 Meter und bringt ein ähnliches Profil mit. Beide leben von ihrer Physis und ihrer Bereitschaft, keinem Duell aus dem Weg zu gehen.

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Foto: Getty Images

Amoako nennt Grund für HSV-Wechsel

Entsprechend gespannt blickt der Neuzugang auf ein mögliches Zusammenspiel mit seinem Konkurrenten. „Es hat mich schon gereizt, dass so ein Spieler auf meiner Position spielt. Ich will von ihm viel lernen. Und hoffentlich mal neben ihm spielen oder für ihn“, sagte Amoako. Die Warnung an die gegnerischen Offensivreihen folgte direkt hinterher: „Das wird schon sehr ungemütlich.“

Trotz großer Ambitionen bleibt der deutsche U20-Nationalspieler zunächst geduldig. „Ich habe mir erst mal vorgenommen, anzukommen. Und dann irgendwann mal auf dem Feld zu stehen. Es gibt keinen Zeitplan für mich.“

Dass er sich trotz fehlender Stammplatz-Garantie für den HSV entschied, lag auch an der Wertschätzung der Verantwortlichen. Besonders der Austausch mit Claus Costa beeindruckte ihn. „Der Unterschied zu den anderen Sportdirektoren war: Claus Costa ist zu mir gekommen. Wir haben uns persönlich getroffen.“

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