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·28. Januar 2026

HSV-Sorgen spitzen sich vor Bayern-Kracher zu

Artikelbild:HSV-Sorgen spitzen sich vor Bayern-Kracher zu

Die Offensive des Hamburger SV bleibt ein Sorgenkind: In den vergangenen drei Bundesliga-Spielen gelang den Hamburgern lediglich ein einziger Treffer. Ausgerechnet vor dem schweren Heimspiel gegen den FC Bayern München am Samstag (18:30 Uhr, Sky) verschärft sich die Lage durch neue Verletzungssorgen. Gleich hinter vier Angreifern stehen derzeit Fragezeichen – dazu fallen mehrere Spieler definitiv aus.

Trainer Merlin Polzin muss improvisieren. Neben den langzeitverletzten Yussuf Poulsen und Alexander Røssing-Lelesiit (beide Syndesmosebandverletzung) sind laut Bild-Angaben nun auch Winterneuzugang Damion Downs (Wadenverhärtung) und Fabio Balde (Sehnenreizung im Oberschenkel) fraglich. Beide verpassten nach dem torlosen Derby beim FC St. Pauli das Training und könnten gegen den Rekordmeister ausfallen.


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Hinzu kommt, dass Robert Glatzel nach einer übers Wochenende erhaltenen Erkrankung erst teilweise wieder trainieren kann. Auch Jean-Luc Dompe muss seine Belastung wegen anhaltender Achillessehnenprobleme reduzieren. Die Kombination aus Verletzungen und Beschwerden macht die Personaldecke im Angriff fragil und wirft die Frage auf: Wer soll gegen die Bayern überhaupt treffen?

HSV sucht interne oder externe Lösungen

Bereits im Derby gegen den FC St. Pauli präsentierte sich die HSV-Offensive erschreckend harmlos. Die Raute erspielte sich kaum zwingende Chancen, die Angriffe wirkten ohne Tempo, Ideen und Impulse von außen blass. Bezeichnend: Die beste Möglichkeit der Hamburger entstand nach einer Ecke und kam von Innenverteidiger Luka Vuskovic, nicht aus dem Sturm.

Im Winter reagierte der Klub mit der Verpflichtung von Damion Downs aus Southampton, doch durch seine Wadenprobleme ist auch der 20-Jährige womöglich keine verlässliche Option gegen den deutschen Rekordmeister. Trainer Merlin Polzin betonte zuletzt, dass nun kreative Lösungen gefragt seien, um die Torflaute zu durchbrechen. Intern prüft der HSV mehrere Varianten – auch die Einbindung von Nachwuchskräften, um personell überhaupt handlungsfähig zu bleiben.

Gelingt es dem HSV gegen die Bayern nicht, offensiv mehr Durchschlagskraft zu entwickeln, droht nicht nur ein weiterer torloser Abend, sondern auch ein gefährlicher Absturz im Tabellenkeller. In einer Phase, in der jeder Punkt zählt, könnten die Offensivprobleme in den nächsten Wochen schnell zur echten Hypothek werden. Sollte sich intern keine tragfähige Lösung finden lassen, bleibt dem HSV womöglich keine andere Wahl, als sich bis zur Transfer-Deadline am kommenden Montag doch noch einmal auf dem Markt umzusehen.

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