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·21. April 2026

HSV verkündet Muheim-Schock

Artikelbild:HSV verkündet Muheim-Schock

Als wäre die Niederlage im Nordderby bei Werder Bremen nicht schon schlimm genug gewesen, muss der HSV auch noch einen bitteren Personal-Schock verkraften. Wie die Rothosen bekannt gaben, hat sich Miro Muheim "eine Verletzung der vorderen Syndesmose im rechten Sprunggelenk zugezogen".

Bei einer MRT-Untersuchung am Montag habe sich die schwerwiegende Blessur gezeigt, so die Rothosen weiter. Für den 28-jährigen Schweizer ist damit die Saison "voraussichtlich" gelaufen. An den letzten vier Bundesliga-Spieltagen wird der linke Schienenspieler wohl nicht mehr eingreifen können.


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HSV will Relegation vermeiden

Weil der HSV nach nur einem Sieg in den letzten neun Spielen auf Rang 14 abgerutscht ist und der Vorsprung auf Platz 16 nur noch fünf Punkte beträgt, droht dem Bundesliga-Rückkehrer auch noch die Relegation. Auch für diese beiden möglichen Spiele gegen den Zweitliga-Dritten wäre Muheim fraglich.

In dieser prekären sportlichen Lage wiegt der Muheim-Ausfall umso schwerer. Der Schweizer Nationalspieler gehört zu den absoluten Stamm- und Führungskräften beim HSV. Wettbewerbsübergreifend ist er diese Saison der Feldspieler mit den meisten Einsatzminuten. In 27 von 28 möglichen Fällen stand Muheim in der Startelf (dazu eine Gelb- und eine Rot-Sperre). Vier Torvorlagen hat er in der Offensive beigesteuert.

Für die Rothosen geht es am kommenden Samstag im Topspiel gegen die TSG Hoffenheim (18:30 Uhr) weiter. Trainer Merlin Polzin wird dann auch auf seinen gesperrten Co-Trainer Loic Fave, Physiotherapeut Tim Roussis und Flügelstürmer Philip Otele nach ihren Roten Karten gegen Werder verzichten müssen.

Anders als Muheim kann das Trio an den letzten drei Spieltagen gegen Frankfurt (A), Freiburg (H) und Leverkusen (A) wieder eingreifen.

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