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·9. Mai 2026
"Hurra, wir leben noch": Hansa hält Restchance am Leben

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Nach nur zwei Punkten aus den letzten drei Spielen samt enttäuschenden Leistungen meldete sich Hansa Rostock am Samstag mit einem furiosen 5:3-Erfolg gegen Stuttgart II zurück und hält die Restchance auf die 2. Bundesliga am Leben – sehr zur Freude von Trainer Daniel Brinkmann.
Alleine stand Hansa-Coach Daniel Brinkmann nach Spielende auf dem Spielfeld und blickte in Richtung der Video-Leinwand, auf der die Ergebnisse aus den anderen Stadien sowie die aktuelle Tabelle angezeigt wurden. Seine ersten Gedanken dazu? "Hurra, wir leben noch", sagte er bei "MagentaSport". Zwar hat auch die Konkurrenz aus Cottbus und Essen gewonnen. Doch weil der MSV Duisburg am Freitagabend in Aue nicht über ein 0:0 hinauskam, konnte Hansa den Rückstand auf den Relegationsplatz auf drei Zähler verkürzen und die Restchancen auf den Aufstieg am Leben erhalten.
Über den ersten Sieg nach drei Spielen zeigte sich Brinkmann indes "sehr froh", zumal es ein "sehr, sehr hartes Stück Arbeit" gewesen sei. "Es ist unangenehm und eklig, gegen so eine Mannschaft zu spielen. Die haben so viele geile Eins-gegen-eins-Spieler, die dir einfach Spaß beim Zuschauen machen – aber nicht, wenn du Gegner bist". Doch Hansa habe "alles reingelegt" und zum "richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht", analysierte der 40-Jährige und hob vor allem die Reaktion auf das frühe 0:1 (6.) hervor. Binnen 15 Minuten drehte die Kogge die Partie durch Fatkic (16.), Holten (31.) und Wallner (34.), ehe Hummel (51.) und Voglsammer (90.+3) im zweiten Abschnitt noch zwei weitere Treffer nachlegten.
Dass der VfB zwischenzeitlich bis auf ein Tor rangekommen war, blieb Brinkmann aber nicht verborgen: "Natürlich haben wir in der Box zwei, dreimal nicht die Zuordnung gehabt. Das sind schon Themen, die uns weiter beschäftigen." Gleichwohl verwies der Hansa-Coach aber auch darauf, dass die Stuttgarter letzten Samstag mit 6:1 gegen Essen gewonnen hatten. "Die waren im Aufwind und hatten richtig Bock, vor der Kulisse zu spielen. Das hat man ihnen angemerkt. Ich finde, wir haben voll dagegen gehalten und es wirklich auch ordentlich gemacht." Unabhängig vom Ausgang der Saison sei es darum gegangen, "der großartigen Kulisse nochmal einen Sieg zu schenken". Die 28.061 Zuschauer – Rekord in dieser Saison – feierten den Heimsieg mit einer Laola-Welle.
Ob es in Kürze noch deutlich mehr zu feiern gibt, wird sich zunächst am kommenden Samstag in Saarbrücken entscheiden. "Dann heißt es alles oder nichts, wieder alles geben, alles reinhauen", sagte Lukas Wallner. "Wir müssen erstmal auf uns schauen und unser Spiel gewinnen. Was dann am Ende dabei rauskommt, werden wir sehen." Bei einem Sieg und Niederlagen von Duisburg (gegen Köln) und Essen (gegen Ulm) würde Hansa in die Relegation einziehen. Patzt nur einer von beiden, hätte Hansa mit einem Sieg zumindest Platz 4 und damit die direkte Qualifikation für den DFB-Pokal sicher. "Das würde finanziell natürlich unheimlich was bedeuten", blickte Brinkmann voraus und betonte, dass es darum gehe, "mit einem richtig guten Gefühl aus der Saison zu kommen". Dafür ist ein Sieg beim FCS die Grundvoraussetzung.






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