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·20. Februar 2026

Huwer über HSV-Umzug: „Verlassen Volksparkstadion nur, wenn…“

Artikelbild:Huwer über HSV-Umzug: „Verlassen Volksparkstadion nur, wenn…“

Im vergangenem Sommer wurde der Bau eines neuen Stadions im Volkspark zum Thema. HSV-Vorstand Eric Huwer bezog dazu auf der Mitgliederversammlung Stellung.

Denn der Hamburger Senat plant im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 den Bau einer neuen Arena, in der 60.000 Fans Platz haben sollen. Langfristig könnte es den HSV dorthin ziehen, da das Volksparkstadion nach Angaben des Innen- und Sportsenators Andy Grote in die Jahre gekommen sei. Auf der Mitgliederversammlung am Mittwochabend bestätigte der aktuell alleinige Vorstand Eric Huwer auf Nachfrage eines Fans, dass immer mal wieder Investitionen in die Modernisierung notwendig wären.


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Hinsichtlich des möglichen Umzugs in ein Olympiastadion stellte er klar: „Solange ich in der Verantwortung stehe, kann ich versichern, dass der HSV niemals in einem Fußballstadion spielen wird, in dem es eine Laufbahn gibt, die uns trennt und die unser Stadion-Erlebnis auch nur ein Stück weit verschlechtert.“ Damit nahm er vielen Anhängern eine große Sorge. Die wenigen Stadien mit Umlauf – etwa in Berlin oder Nürnberg – werden bei vielen Fans nämlich nicht sonderlich geschätzt.

Huwer erklärt HSV-Stadionpläne

Weiter führte der 42-Jährige aus: „Wir werden unser geliebtes Volksparkstadion nur unter einer sehr simplen Bedingung verlassen: Wenn sich die Situation für uns in jeglicher Hinsicht verbessert. Das ist die Grundlage, zu der wir mit der Stadt in die Gespräche treten.“ Falls es soweit kommen sollt, besitzt der seit 2014 in der Hansestadt arbeitende Huwer klare Vorstellungen: „Wenn es überhaupt zur Debatte steht, gibt es jetzt schon ein paar Leitplanken, etwa wie die Farbgebung oder wie die Gestaltung ist. Wir bestimmen, wie das Stadion aussehen sollte!“

Falls der HSV keinen Einfluss habe, stehe ein Umzug gar nicht erst zur Debatte. Ein Worst-Case-Szenario wie bei West Ham United, das den altehrwürdigen Upton Park zugunsten des weitläufigen Olympiastadions der Sommerspiele 2012 verließ und seitdem zunehmend ie Bindung zu den Fans verlor, scheint daher ausgeschlossen. Mittel- und langfristig wird die Zukunft des Volksparkstadions aber wieder zum Thema werden und sicherlich noch Diskussionsstoff sorgen.

Foto: IMAGO

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