LIGABlatt
·14. April 2026
Icardi im Fokus, doch die Probleme sitzen tiefer: Vier Gründe für Galatasarays Formtief

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·14. April 2026

Bei Galatasaray hat sich die Lage innerhalb weniger Wochen spürbar ins Negative verändert. Vor dem Spiel gegen Trabzonspor galt der Klub mit sieben Punkten Vorsprung auf Fenerbahçe noch als klarer Favorit im Titelrennen. Nach fünf verlorenen Punkten aus den letzten drei Partien ist der Vorsprung jedoch auf zwei Zähler geschmolzen. Während sich die Kritik zuletzt vor allem auf Stürmer Mauro Icardi richtete, sehen türkische Medien mehrere Gründe für die Krise der Gelb-Roten.
Okan Buruk findet keine Lösung
Cheftrainer Okan Buruk, der Galatasaray in den vergangenen drei Spielzeiten zur Meisterschaft geführt hatte und lange auf eine eingespielte Stammelf bauen konnte, musste in dieser Saison aus verschiedenen Gründen immer wieder umstellen. Laut dem Bericht fällt dabei auch seine eigene Formschwäche ins Gewicht. Buruk erreicht einige Spieler, allen voran Icardi, offenbar nicht mehr wie zuvor und findet auf die schwachen Auftritte der vergangenen Wochen keine passende Antwort. Zudem tun sich die Gelb-Roten zunehmend schwer gegen Gegner, die sich gezielt auf ihr Spiel eingestellt haben.
Es fehlt ein Plan B
Ein weiteres Problem ist demnach die fehlende Flexibilität im Offensivspiel. Vor allem in den Spielen, in denen Osimhen fehlt, verliert Galatasaray einen großen Teil seines Angriffspressings. Auch wenn Icardi oder Barış Alper in der Sturmreihe spielen, greift das gewohnte System nicht wie erhofft. Eine alternative Lösung ist bislang nicht erkennbar.
Müdigkeit und Sättigung machen sich bemerkbar
Als dritter Faktor werden Müdigkeit und eine gewisse Sättigung innerhalb der Mannschaft genannt. Dem Bericht zufolge habe sich Galatasaray in dieser Saison stärker auf die Champions League konzentriert und der Süper Lig nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt. In schwierigen Phasen fehle es dem Team an Reaktion, zugleich habe die hohe Belastung auch zu mehr Verletzungen geführt.
Von der Bank kommt wenig
Hinzu kommt, dass Gala im Vergleich zu früheren Meisterschaftsjahren zu wenig Offensivimpulse von der Bank erhält. In den vergangen Titel-Saisons war der Beitrag der Einwechselspieler ein wichtiger Faktir. Was Spieler wie Fredrik Midtsjø, Carlos Vinicius, Berkan Kutlu und Álvaro Morata in dieser Rolle geleistet hätten, werde in dieser Saison nicht aufgefangen.









































