Borussia Dortmund
·12. Juni 2026
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·12. Juni 2026
Manu, nach sieben Jahren bei Arsenal setzt du deine Karriere beim BVB fort. Was waren für dich die ausschlaggebenden Gründe?Einer der Gründe war die Nähe zu meiner Familie. Das war mir sehr wichtig für den nächsten Schritt. Und dann ist da noch die Vision, die Dortmund verfolgt. Da möchte ich ein Teil von sein. Ich möchte mitgestalten und mitwirken. Nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz.
Du bist im besten Torhüterinnen-Alter, österreichische Nationalkeeperin: Warum bist du trotzdem von dem Schritt in die Regionalliga überzeugt?Das Projekt, die Infrastruktur und die Vision, die dahintersteckt, haben mich direkt überzeugt. Für mich war es aber auch die Chance, nochmal auf einer anderen Ebene zu zeigen, was ich kann und wohin ich mich mit einer Mannschaft entwickeln kann. Ich will auch meine Leadership-Qualitäten bei einem anderen Team unter Beweis stellen. Es gibt viele verschiedene Aspekte, und das sind nur ein paar Punkte, warum ich mich für Dortmund entschieden habe. Die Liste ist lang.
Du hast Deutsche Meisterschaften gewonnen. Du hast den Champions-League-Pokal gewonnen. Im nächsten Jahr geht es dann für dich um eine Regionalliga-Meisterschaft und einen Westfalenpokal. Was treibt dich trotzdem an? Die Vision, etwas Großes zu schaffen. Nicht gewisse Dinge direkt in die Hand zu bekommen, sondern wirklich zu sagen: Wir arbeiten uns Stück für Stück nach oben – von der Regionalliga in die 2. Liga und in die Bundesliga. Da steckt etwas Großes dahinter. Das finde ich so spannend. Und es zeigt, was im Verein schon passiert ist. Aber das, was in der Zukunft noch passiert, wird umso schöner.
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Mit dem, was du in England erlebt hast, und den Eindrücken, die du bislang vom BVB gewonnen hast: Würdest du sagen, dass der BVB auf einem guten Weg ist?Definitiv. Natürlich sind die Vereine in England auf einem anderen Level. Aber was ich jetzt beim BVB gesehen habe, was in der Regionalliga schon zur Verfügung steht, das haben manche Vereine nicht mal in der ersten Liga. Dann die Fans – unglaublich, wie sie jetzt schon Stadien füllen. Ich freue mich darauf, bald auf dem Platz zu stehen, diese Atmosphäre zu kreieren und diese DNA zu spüren. „Heja BVB“ sitzt jetzt schon.
Auf was für einen Typ Torhüterin können sich die BVB-Fans denn freuen? Wie würdest du dich charakterisieren?Auf jeden Fall leidenschaftlich. Ich versuche lautstark zu sein, aber gleichzeitig gewissenhaft einzuschätzen, was die Mannschaft braucht. Aber ich liebe die Fans. Ich liebe die Fans, wenn sie Lautstärke kreieren. Man sagt nicht ohne Grund die 12. Frau am Platz und wir wollen ja mit den Fans gemeinsam etwas schaffen. Und wenn die Fans lautstark sind, wenn wir lautstark auf dem Platz sind, kann man etwas Großes kreieren. Und dann wird man auch meine volle Pracht auf dem Platz sehen – oder auch daneben. Ich bin jemand, der sein Herz in der Hand trägt, und das werden die Fans hoffentlich in den nächsten Monaten spüren.
Tradition ist ein wichtiges Wort. Ich liebe es, wenn ein Verein Tradition hat und eine DNA vorhanden ist. Und für mich ist schon ein super Grundgerüst da, auf dem man aufbauen kann. 3.500 Fans in den Spielen der Regionalliga – das ist krass. Das bekommt man oft nicht in der ersten Liga zusammen. Ich hoffe, dass wir Mädels auf dem Platz weiter dafür sorgen können, dass immer mehr Leute zum BVB kommen.
Einige. Wir wollen jetzt in den nächsten Jahren die Schritte bis in die 1. Bundesliga machen, um dann in Zukunft etwas aufzubauen für die Mädchen, die im eigenen Verein nachkommen. Und du musst dir große Ziele stecken, um dann zwischendurch auch kleine Etappenziele zu haben. Und ich merke die Energie im Verein bei den Leuten, mit denen ich gesprochen habe. Hier brennt jede einzelne Seele dafür.
Meinem Knie geht es wirklich gut. Ich kann mich nicht beklagen. Ich habe keine Schwellung und komme super in meinem Reha-Programm voran. Ich teste regelmäßig, um zu wissen, ob ich auf dem Kraftstand von vor der Verletzung bin. Das ist sehr entscheidend, um auf dem Platz die nächsten Schritte machen zu können. Aber es sieht sehr gut aus. Ich spüre den Rasen schon unter meinen Füßen.







































