Olympique-et-Lyonnais
·11. September 2026
„Ich habe gekämpft ...“: Govous klare Worte zu Rassismus bei OL

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·11. September 2026

Aktuell ist das Klima rund um Olympique Lyonnais und den Parc OL alles andere als gut. Die gewalttätigen Vorfälle nach dem Spiel gegen Le Havre am 29. August überschatten den Sport beinahe und drängen ihn in den Hintergrund. Hinzu kommt die Frage des Rassismus, der, wie man sieht, das Umfeld dieses Klubs leider nie lange verlässt. In den Spalten von Le Progrès hat sich Sidney Govou zu diesem Thema geäußert.
Der ehemalige Stürmer erinnerte zunächst daran, dass dieses Phänomen nicht neu ist. "Schon zu meiner Zeit als Spieler gab es diskriminierende Handlungen, erinnert er sich. Ich erinnere mich, dass ich mich mit einem Verantwortlichen einer Tribüne in der Südkurve angelegt habe, weil er mir rassistische Bemerkungen gemacht hatte, vermutlich nach einem Spiel, in dem ich nicht gut gewesen war. Aber jetzt reagiere ich als Familienvater."
Außerdem erklärt er, dass er es ablehnt, dass sein Sohn, der gemischter Herkunft ist, ein Spiel von den Tribünen aus verfolgt. Der siebenmalige französische Meister, der durch seine Aufgaben bei Canal + mehrere Europareisen unternimmt, versichert, dass er auf seinen Reisen "schräge Blicke" von "einigen Fans" erntet. Dennoch "beschuldigt er nicht die Gruppen, sondern kleine Mikrogruppen von Personen, die eine Art Terrorherrschaft ausüben."
Über OL hinaus, das seiner Ansicht nach "handelt", erwartet der ehemalige Nationalspieler, dass sich auf Staatsebene etwas bewegt. "Man singt die Marseillaise auf der Tribüne, und ich freue mich darüber, denn ich bin Franzose und Patriot. Aber die Marseillaise endet nicht mit ‚blau weiß rot‘ und einem ausgestreckten Arm, wie man es manchmal sehen kann. Man darf Patriotismus und Nationalismus nicht verwechseln. Irgendwann wird man eingreifen müssen, betont er. Dem Klub wird die Schuld gegeben, aber der Staat muss handeln und Sanktionen verhängen."Michael Gerlinger, Generaldirektor, sagte zu Wochenbeginn im Grunde dasselbe.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































