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·11. Juni 2026

„Ich hätte ihn kaputtgeschlagen“: Ex-Profi schießt gegen BVB-Trainer Kovac

Artikelbild:„Ich hätte ihn kaputtgeschlagen“: Ex-Profi schießt gegen BVB-Trainer Kovac

Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac steht nach Aussagen von Ex-Profi Yanni Regäsel in der Kritik. Der frühere Frankfurter erhebt schwere Vorwürfe und berichtet von einer aus seiner Sicht belastenden Zeit unter dem heutigen BVB-Coach.

Mit ungewöhnlich offenen Aussagen über seine Zeit im Profifußball sorgt Yanni Regäsel derzeit für Aufsehen. Der ehemalige Bundesliga-Spieler erhebt nicht nur schwere Vorwürfe gegen den Fußballbetrieb, sondern rechnet auch mit seinem früheren Trainer Niko Kovac ab, der heute Borussia Dortmund betreut.


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Regäsel, der zwischen 2016 und 2018 bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag stand und inzwischen für den Oberligisten SV Wilhelmshaven spielt, schilderte seine Erfahrungen in einem YouTube-Format seines ehemaligen DFB-Nachwuchskollegen Bilal Kamarieh.

Besonders deutlich wurde der 30-Jährige bei seinen Aussagen über Kovac. Nach eigenen Angaben habe sich das Verhältnis zum damaligen Frankfurter Trainer nach einem Zeitungsinterview nachhaltig verschlechtert. Regäsel hatte damals öffentlich sein Unverständnis über die geringe Einsatzzeit geäußert. Die Berichterstattung sei jedoch anders ausgefallen, als von ihm beabsichtigt.

Regäsel rechnet mit BVB-Trainer Kovac ab

Besonders eine Aussage seines damaligen Trainers habe sich bei ihm eingebrannt. In einem persönlichen Gespräch soll Kovac ihm gesagt haben: „Yanni, du bist der beste Spieler hier, den ich habe, aber ich mag dich nicht. Du wirst bei mir keine Rolle spielen.“

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Foto: IMAGO

Für Regäsel war dies ein Wendepunkt. Er habe damals erkannt, dass im Fußball nicht ausschließlich die sportliche Leistung zähle. Auch Jahre später beschäftigt ihn die Situation noch. Rückblickend schilderte er seine damaligen Gefühle drastisch: „Irgendwann habe ich gemerkt, ich werde platzen. Und bevor das passiert – ehrlich, ich hätte ihn kaputt geschlagen.“ Darüber hinaus kritisierte der ehemalige U-Nationalspieler die Art der Menschenführung des heutigen Dortmund-Trainers. „Er will immer im Mittelpunkt stehen“, sagte Regäsel.

Spieler mit Einfluss innerhalb einer Mannschaft habe Kovac seiner Meinung nach bewusst nicht in seinem Umfeld haben wollen. Regäsel absolvierte für Eintracht Frankfurt zehn Bundesligaspiele und stand später unter anderem beim MSV Duisburg unter Vertrag. Die große Karriere blieb dem einstigen Talent zwar verwehrt, mit seinen Aussagen sorgt er nun jedoch erneut für Schlagzeilen.

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