"Ich kenne seine Überlegungen": BVB-Legende Hummels schaltet sich in Schlotterbeck-Poker ein | OneFootball

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·20. Januar 2026

"Ich kenne seine Überlegungen": BVB-Legende Hummels schaltet sich in Schlotterbeck-Poker ein

Artikelbild:"Ich kenne seine Überlegungen": BVB-Legende Hummels schaltet sich in Schlotterbeck-Poker ein

Mats Hummels kennt Nico Schlotterbeck noch bestens aus gemeinsamen Zeiten beim BVB. Jetzt schaltet sich der Routinier plötzlich in den Vertragspoker seines ehemaligen Teamkollegen ein.

Seit Wochen dreht sich bei Borussia Dortmund medial fast alles um die Zukunft von Nico Schlotterbeck, dessen Vertrag nur noch bis 2027 gültig ist. Der BVB möchte gerne verlängern, doch Schlotterbeck zögert, ist sich noch nicht über seinen nächsten Karriereschritt im Klaren.


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Hummels spricht über Vertragspoker von BVB-Star Schlotterbeck

Eine klare Tendenz ist bislang noch nicht zu erkennen, doch ausgerechnet Schlotterbecks ehemaliger Innenverteidiger-Partner Mats Hummels scheint mehr zu wissen. "Ich kenne seine Überlegungen sehr gut", verriet die BVB-Ikone beim Legends Cup des FC Bayern. Dabei unterstrich er einmal mehr seine Bewunderung für seinen einstigen Teamkollegen.

"Schlotti ist für mich schon einer der besten Innenverteidiger, die es gibt. Er hat die Qualität, bei allen Vereinen der Welt zu spielen", so Hummels, für den es daher wenig überraschend ist, dass Schlotterbeck sich anderthalb Jahre vor Vertragsende alle Optionen offen hält. Jedoch wisse Hummels, "wie sehr er den BVB liebt", ein Abschied würde dem 26-Jährigen daher sehr schwer fallen.

Der Hauptgrund für Schlotterbecks Zögern ist wohl die Tatsache, dass er in einer Mannschaft spielen möchte, die Titel gewinnen kann. "So ein guter Spieler will natürlich auch eine Perspektive haben, dass er nicht nur in zehn Jahren den Legends Cup hochhalten kann, sondern vorher noch etwas anderes", scherzt Hummels, der den besagten Pokal bei seinem Debüt im BVB-Legendenteam direkt gewonnen hat.

BVB bei Schlotterbeck wohl zu großem Zugeständnis bereit

Doch auch Hummels weiß: Aufgrund der aktuellen Verfassung des FC Bayern wird es in der Bundesliga vorerst wohl nahezu unmöglich, mit dem BVB einen Titel zu gewinnen. Ob die Westfalen Schlotterbeck dennoch von einem Verbleib überzeugen können, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

In jedem Fall geben Sebastian Kehl und Co. alles, um den Abwehrchef zu halten. Inzwischen soll der BVB sich sogar dazu bereit erklärt haben, eine Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro zu akzeptieren. Das Kapitänsamt scheint dem DFB-Star ohnehin so gut wie sicher zu sein.

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