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·23. März 2026

„Ich liebe diesen Verein“: HSV-Ass weckt Hoffnung auf Verbleib!

Artikelbild:„Ich liebe diesen Verein“: HSV-Ass weckt Hoffnung auf Verbleib!

Miro Muheim hat beim HSV eine beeindruckende Entwicklung durchgemacht. Von einem Unsicherheitsfaktor mauserte er sich zum Führungsspieler. 

Als der Schweizer im Sommer 2021 vom FC St. Gallen verpflichtet wurde, war ein solcher Karriereweg noch keineswegs abzusehen. Insbesondere in seiner Anfangszeit in Hamburg unterliefen ihm immer wieder gravierende Defensivfehler. Viele HSV-Fans rümpften daher mit der Nase, als der Klub im Februar 2022 die Kaufoption zog und Muheim für 1,5 Millionen Euro dauerhaft unter Vertrag nahm.


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Der Linksverteidiger zahlte dieses Vertrauen jedoch mit immer besseren Leistungen zurück und schwang sich im Laufe der Zeit zur absoluten Stammkraft auf. Mit satten 13 Torvorlagen besaß Muheim in der vergangenen Saison einen großen Anteil an der Rückkehr in die Bundesliga. Seine starken Offensivwerte machten ihn zudem zum festen Bestandteil der Schweizer Nationalmannschaft.

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Foto: Getty Images

Muheim spricht über HSV-Zukunft

Seit dem Aufstieg wird Muheim auch in der Arbeit gegen den Ball immer besser. „Dumme Fehler“, wie der Linksfuß sein Handspiel vor dem Elfmeter zum 3:2 von Borussia Dortmund selbst bezeichnete, unterlaufen ihm immer seltener. Der 27-Jährige erklärte kürzlich gegenüber Blick: „Unser Spiel hat sich grundlegend verändert und meine Rolle auch. Ich bin viel mehr in der Defensive gefordert. Nach drei Jahren Dominanz in der 2. Liga war das eine Umstellung. Es war eine anspruchsvolle Herausforderung, aber eine, die mir Spaß gemacht hat.“

Man könnte ergänzen: Eine Herausforderung, die er gut gemeistert hat. Denn Muheim stand in 26 von 27 möglichen Bundesliga-Partien auf dem Platz, fehlte nur einmal gesperrt. Zudem führt er die Rothosen immer häufiger auch als Kapitän aufs Feld. „Ich habe ebenfalls Schritte beim Thema Führung gemacht. Ich versuche, auf und neben dem Platz zu helfen und wo immer möglich auch voranzugehen“, so Muheim.

Leichte Sorgen bereitet lediglich die Tatsache, dass der Leistungsträger nur noch bis 2027 an den HSV gebunden ist. Nach der Saison droht also die Frage: Verlängern oder verkaufen? Zunächst soll allerdings der Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht werden. „Der Fokus liegt aktuell nur auf dem Saisonendspurt“, stellte auch Muheim klar. „Vielleicht ist es ein Thema, das dann im Sommer mal besprochen wird.“

Hoffnung auf einen Verbleib dürfte den HSV-Fans immerhin folgender Satz machen: „Ich liebe diesen Verein, identifiziere mich mit der Stadt, den Fans und dem Klub.“ Ob diese Liebe auch für eine Verlängerung ausreicht?

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