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·30. Januar 2026

"Ich verstehe Flicks Schmerzen": Raphinha reagiert auf brisanten Barça-Abgang

Artikelbild:"Ich verstehe Flicks Schmerzen": Raphinha reagiert auf brisanten Barça-Abgang

Nach dem überraschenden Abgang von Top-Talent Dro Fernández sitzt der Frust beim FC Barcelona tief. Jetzt äußert sich Raphinha offen zu den Schmerzen von Trainer Hansi Flick – und zeigt Verständnis für beide Seiten.

Der überraschende Abschied von Nachwuchstalent Dro Fernández hat beim FC Barcelona deutliche Spuren hinterlassen – vor allem bei Trainer Hansi Flick. Der 18-Jährige verlässt die Katalanen in Richtung Paris St. Germain, obwohl der Klub langfristig mit ihm geplant hatte. Die festgeschriebene Ausstiegsklausel in Höhe von etwas mehr als sechs Millionen Euro machte den Wechsel möglich, kam für Barça aber zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.


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Intern soll Flick besonders hart getroffen worden sein. Nach Informationen der spanischen Zeitung Sport bezeichnete der Coach den Abgang angeblich sogar als "größte Enttäuschung seines Lebens". Dro galt als wichtiger Baustein für die sportliche Zukunft, wurde im vergangenen Sommer von Flick selbst ins Profitraining hochgezogen und stand sinnbildlich für den geplanten Umbruch.

Nun meldete sich mit Raphinha ein Führungsspieler der Mannschaft zu Wort – und zeigte Verständnis für seinen Trainer. Bei DAZN sagte der Brasilianer: "Ich verstehe den Schmerz des Trainers, ihm vertraut zu haben. Es muss hart sein, ihn zu verlieren." Gleichzeitig zeigte Raphinha aber auch Verständnis für die Entscheidung des Youngsters: "Luis Enrique ruft dich an, er verspricht dir den Himmel – das ist verständlich."

Laporta rechnet mit Barca-Juwel Dro Fernández ab

Deutlich weniger versöhnlich fiel die Reaktion von Präsident Joan Laporta aus. Der Barça-Boss machte seinem Ärger öffentlich Luft und sprach von einer enttäuschenden Situation. "Er hat angekündigt, dass er nicht bleiben wird. Das ist eine unschöne Situation. Es war eine Überraschung", erklärte Laporta bei Catalunya Ràdio.

Zudem deutete er an, dass es bereits eine andere Vereinbarung mit dem Spieler gegeben habe: "Wir hatten uns auf eine andere Lösung mit Dro geeinigt, als er 18 wurde, und überraschenderweise teilte uns sein Berater mit, dass sie unsere Vereinbarung nicht einhalten könnten." Die sportlichen Konsequenzen folgten umgehend. Flick zog Dro aus dem Profikader ab, auch Einsätze bei den Amateuren wurden ihm verwehrt.

Der Trainer begründete dies unter anderem mit dem Verletzungsrisiko und der fehlenden gedanklichen Bindung zum Klub. Seitdem hielt sich der U18-Nationalspieler individuell fit. Nach fünf Pflichtspielen im Barça-Trikot endet damit vorerst ein Kapitel, das eigentlich als Beginn einer großen Karriere in Barcelona gedacht war. Stattdessen steht für Dro Fernández nun ein Neustart in Paris an – während bei Barça weiterhin Enttäuschung und Unverständnis über den plötzlichen Abgang überwiegen.

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