„Ich weiß…“: Matthäus enthüllt brisantes BVB-Detail zum Schlotterbeck-Poker | OneFootball

„Ich weiß…“: Matthäus enthüllt brisantes BVB-Detail zum Schlotterbeck-Poker | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: BVBWLD.de

BVBWLD.de

·14. April 2026

„Ich weiß…“: Matthäus enthüllt brisantes BVB-Detail zum Schlotterbeck-Poker

Artikelbild:„Ich weiß…“: Matthäus enthüllt brisantes BVB-Detail zum Schlotterbeck-Poker

Nach der Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck sorgt vor allem eine Ausstiegsklausel für Diskussionen beim BVB. Lothar Matthäus bezieht klar Stellung – und enthüllt ein brisantes Detail aus den Verhandlungen.

Die Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund sorgt weiterhin für Diskussionen – vor allem wegen der vereinbarten Ausstiegsklausel. Während Teile der Fans skeptisch reagieren, stärkt Lothar Matthäus dem Nationalspieler demonstrativ den Rücken und liefert zugleich interessante Einblicke in die Hintergründe des Deals.


OneFootball Videos


Für den Rekordnationalspieler ist die Entscheidung des Innenverteidigers nachvollziehbar. „Wenn Real Madrid anfragt, will man sich eben eine Tür offenhalten, zumindest einen kleinen Spalt, durch den man gehen kann“, erklärte Matthäus in der Sendung Sky90. Dass Schlotterbeck sich mit der Klausel eine Perspektive für einen möglichen Wechsel offenhält, sei im modernen Fußball keineswegs ungewöhnlich.

Auch die Kritik aus dem eigenen Fanlager kann der 65-Jährige nicht teilen. „Er wird mit seinem Herzen in Dortmund sein. Aber er möchte sich diese Tür offenhalten“, betonte Matthäus und ordnete das Vorgehen als gängige Praxis im Profifußball ein. Spieler würden ihre Verhandlungsposition nutzen, wenn sich die Gelegenheit bietet.

Warum der BVB die Ausstiegsklausel für Schlotterbeck akzeptierte

Besonders brisant ist jedoch eine andere Enthüllung des früheren Weltfußballers: Die viel diskutierte Klausel soll nicht allein auf Schlotterbecks Initiative zurückgehen. „So eine Entscheidung trifft man nicht alleine. Ich weiß, wer die Klausel durchgesetzt hat, aber das sage ich jetzt nicht“, sagte Matthäus und ergänzte: „Es ist jemand von Borussia Dortmund.“ Demnach sei die Regelung Ergebnis interner Abwägungen gewesen, an denen mehrere Verantwortliche beteiligt waren.

Im Kern ging es offenbar darum, eine Vertragsverlängerung überhaupt erst möglich zu machen. „Da sitzen vier bis fünf Leute zusammen am Tisch, und einer sagt dann: ‚Okay, bevor er ohne diese Ausstiegsklausel geht und nicht verlängert, geben wir sie ihm.’“, schilderte Matthäus den Entscheidungsprozess.

Sportlich bleibt Schlotterbeck trotz der Debatte ein zentraler Baustein beim BVB. Gleichzeitig eröffnet ihm die Klausel die Möglichkeit, bei entsprechenden Angeboten – etwa aus der internationalen Spitze – den nächsten Karriereschritt zu gehen. Für Dortmund wiederum könnte sich der Deal finanziell auszahlen, da im Falle eines Transfers des 26-Jährigen eine deutlich höhere Ablöse erzielt werden dürfte.

Impressum des Publishers ansehen