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·27. September 2026
"Ihr seid doch alle verrückt": Roma-Legende Totti enthüllt Zoff um Trikotnummer

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In seiner jüngsten Autobiografie erzählt Francesco Totti, wie der AS Rom seine legendäre Rückennummer 10 weitergeben wollte – und warum er sich weigerte, dabei mitzuspielen.
Im Jahr 2017 beendete Francesco Totti (48) nach 785 Spielen für den AS Rom seine Karriere und ging damit als einer der wohl legendärsten One-Club-Mans der Fußballwelt in die Geschichtsbücher ein.
Seitdem lief im Trikot der Giallorossi kein Spieler mehr mit seiner ikonischen Rückennummer 10 auf. Wäre es nach den Verantwortlichen der Römer gegangen, wäre das allerdings nicht der Fall gewesen, wie der Italiener in seiner Autobiografie berichtet.
Im Sommer 2022 wechselte Paulo Dybala (31) von Juventus Turin in die italienische Hauptstadt. Geplant war, dass mit dem argentinischen Mittelstürmer erstmals seit fünf Jahren wieder ein Spieler mit der Nummer 10 im Olimpico aufläuft.
Totti ließ seinen Unmut darüber, dass er die "Erlaubnis" geben sollte, freien Lauf. Er erklärte, dass Dybala nie das Trikot mit der Nummer 10 getragen habe und dass seit seinem erzwungenen Rücktritt niemand mehr bei seinem Lieblingsverein dieses Trikot getragen habe. Das sei allerdings nicht seine eigene Entscheidung gewesen: "Nicht aus meiner Entscheidung heraus, sondern eher aus der der Fans, den wahren Hütern dieses Schatzes."
Totti schilderte weiter, dass ihm der Verein bei Dybalas Ankunft in Rom auf indirektem Wege eine Nachricht habe zukommen lassen. Man habe dem Argentinier die 10 anvertrauen wollen und sich gewünscht, dass ausgerechnet er sie ihm bei der offiziellen Vorstellung im Colosseo Quadrato überreichen solle. Seine Antwort fiel deutlich aus: "Ihr seid doch alle verrückt. Wenn ihr den Mut dazu habt, gebt sie ihm doch selbst."
Er habe dem Verein zudem klargemacht, dass man ohne ihn weitermachen solle, wenn man diesen Plan verfolge, so der ehemalige Kapitän. Er wolle nicht die Verantwortung für eine Entscheidung tragen, die absolut nichts mit ihm zu tun habe. Die Nummer 10 bei Rom habe Gewicht und würde zusätzlich unweigerlich Vergleiche nach sich ziehen, so der Weltmeister von 2006. Dem argentinischen Offensivspieler attestierte er dabei auch, den Unterschied ausmachen zu können. Statt der Nummer 10 bekam Dybala allerdings dann die 21.
Totti stellte dabei auch klar, dass es ihm "niemals" darum gehe, die Nummer 10 "endgültig aus dem Verkehr zu ziehen", da man den Kindern einen wunderbaren Traum verwehren würde.
Er hoffe jeden Tag, dass ein neuer Totti auftauche – einer, der in Rom geboren und aufgewachsen sei und sich für sein ganzes Leben entscheide. Anders wäre es hingegen, "wenn man dieses Trikot jemandem geben würde, der vom anderen Ende der Welt kommt, nur für eine begrenzte Zeit bleibt und dann wieder geht."
Geht es nach Totti, sollte die Nummer nur einem anvertraut werden, der zumindest potenziell 15 oder 20 Jahre lang bei AS Roma spielen kann. Es sei ein zu wichtiges und bedeutungsvolles Symbol.







































