Nur die Raute
·20. Juli 2026
Im Test nur letzte Wahl: Verlässt Dompé jetzt den HSV?

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·20. Juli 2026

Jean-Luc Dompé gehörte einst zu den Lieblingen der HSV-Fans. Doch knapp ein Jahr nach dem Bundesliga-Aufstieg hat sich die Situation des Franzosen deutlich verändert.
Das erste Testspiel der Sommervorbereitung gegen Rapid Wien (2:3) lieferte nun einen weiteren Hinweis darauf, wie schwierig seine Lage aktuell ist. Beim Gastspiel in Österreich musste Dompé lange auf seinen Einsatz warten. Erst in der 77. Minute brachte Trainer Merlin Polzin den 30-Jährigen ins Spiel – als letzten Feldspieler aus dem Profi-Aufgebot. Angesichts der Tatsache, dass mehrere Nachwuchsspieler bereits deutlich früher ihre Chance erhielten, braucht es nicht viel Fantasie, um zu erahnen, wie schwer der Stand von Dompé ist.
Dabei war dieser in den Jahren vor dem Aufstieg einer der prägenden Akteure der Hamburger. In 87 Zweitliga-Partien sammelte er starke 15 Tore und 32 Vorlagen, begeisterte die Fans regelmäßig mit seinen Dribblings und verlängerte seinen Vertrag im Frühjahr 2025 unter großem Applaus bis 2027.

Foto: Getty Images
Seit dem Sprung in die Bundesliga läuft es für den Flügelspieler jedoch nicht mehr rund. In der vergangenen Saison kam Dompé auf lediglich drei Treffer und blieb gänzlich ohne Torvorlage. Hinzu kamen einige Nebengeräusche abseits des Platzes. Ganz besonders sorgte eine Trunkenheitsfahrt im Januar für negative Schlagzeilen.
Aber auch sportlich nimmt der Linksaußen aktuell nicht mehr die Rolle ein, die er früher innehatte. So kam Dompé mit offensichtlich unzufriedenstellenden Fitnesswerten aus der Sommerpause. Zudem sollen seine Leistungen in den ersten Wochen der Vorbereitung alles andere als überzeugt haben.
Vor diesem Hintergrund erscheint ein Abschied keineswegs ausgeschlossen. Laut Informationen der Bild laufen bereits Gespräche über die Zukunft des Offensivspielers. Ein Problem gibt es allerdings: Konkrete Interessenten sollen derzeit nicht vorhanden sein. Entsprechend liegt offenbar auch noch kein Angebot auf dem Tisch. Bleibt abzuwarten, ob sich das in den kommenden sechs Wochen ändern wird.







































