WolfsBlog
·8. März 2026
Im Video: Pressekonferenz mit Dieter Hecking –Welche Pläne gibt es für den Klassenerhalt?

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·8. März 2026

Für VfL Wolfsburg beginnt eine entscheidende Woche. Mit Dieter Hecking übernimmt ein alter Bekannter die Verantwortung im Abstiegskampf – und startet nun offiziell in seine zweite Amtszeit bei den Wölfen.
Nachdem der Klub den Trainer am Sonntagnachmittag bestätigt hatte, folgt am Montag der erste öffentliche Auftritt. Um 12.15 Uhr wird Hecking im Rahmen einer Pressekonferenz als Nachfolger von Daniel Bauer vorgestellt. Nur einen Tag später geht es dann auch sportlich los: Am Dienstag steht der neue Coach erstmals wieder auf dem Trainingsplatz und beginnt mit der Vorbereitung auf das wichtige Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim.
Mit Spannung wird darauf gewartet, welches Team Dieter Hecking am Montag auf der PK vorstellen wird, das mit ihm gemeinsam die schwierige Aufgabe Klassenerhalt meistern will. Die Bild brachte am Sonntag Ex-Hannoveraner Christian Schulz als Assistenztrainer ins Spiel. Danach habe es in der vergangenen Woche bereits Gespräche gegeben.
Für Hecking ist Wolfsburg kein unbekanntes Terrain – im Gegenteil. Zwischen 2013 und 2016 prägte er eine der erfolgreichsten Phasen der jüngeren Vereinsgeschichte.
In der Saison 2014/2015 führte der Trainer den VfL zur Vizemeisterschaft hinter dem FC Bayern München. Nur wenige Wochen später folgte der nächste Höhepunkt: Im Mai 2015 gewannen die Wolfsburger das Finale des DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund. Kurz danach sicherte sich der VfL auch den DFL-Supercup – erneut gegen den Rekordmeister aus München.
Insgesamt stand Hecking in 165 Pflichtspielen an der Seitenlinie der Wolfsburger. Damit ist er der Trainer mit den zweitmeisten Partien in der Klubhistorie. Seine Bilanz kann sich sehen lassen: Im Schnitt holte der VfL unter seiner Leitung 1,75 Punkte pro Spiel.
Nach seiner ersten Wolfsburger Amtszeit blieb Hecking in der Bundesliga gefragt. Er arbeitete als Cheftrainer bei Borussia Mönchengladbach und beim Hamburger SV.
Später übernahm er beim 1. FC Nürnberg Verantwortung als Sportvorstand und sprang dort zwischenzeitlich auch wieder als Trainer ein. Zuletzt arbeitete der erfahrene Fußballlehrer beim VfL Bochum, wo er von November 2024 bis September 2025 als Cheftrainer tätig war.
Beim VfL setzt man nun bewusst auf die Erfahrung des 60-Jährigen. Sportdirektor Pirmin Schwegler sieht im Rückkehrer genau den richtigen Mann für die aktuelle Situation.
„Dieter Hecking bringt genau die Erfahrung mit, die wir in der aktuellen Situation brauchen. Er kennt den Verein, das Umfeld und auch die Anforderungen der Bundesliga sehr genau. Wir sind überzeugt, dass er der Mannschaft mit seiner Ruhe, seiner Expertise und seiner klaren Linie die nötige Stabilität geben wird, um unser gemeinsames Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen“, sagt Schwegler.
Auch Hecking selbst betont die emotionale Bedeutung seiner Rückkehr.
„Zum VfL Wolfsburg zurückzukehren, bedeutet mir viel. Ich habe hier eine intensive und erfolgreiche Zeit erlebt und weiß, welche Qualität und Energie in diesem Verein steckt. Jetzt gilt es, den Fokus voll auf die kommenden Aufgaben zu richten und gemeinsam alle Kräfte zu bündeln, um in der Bundesliga zu bleiben.“
Die Ausgangslage ist jedoch alles andere als einfach. Der VfL steckt mitten im Abstiegskampf der Bundesliga und braucht in den kommenden Wochen dringend Punkte.
Mit Hecking hoffen die Verantwortlichen auf Stabilität – und auf ein Stück der alten Wolfsburger Erfolgsgeschichte. Schon am Dienstag beginnt die Arbeit auf dem Trainingsplatz. Viel Zeit bleibt dem neuen Trainer nicht, um seine Handschrift zu hinterlassen. Die Mission Klassenerhalt hat bereits begonnen.









































